Am 16. und 17. Januar sollen die Slaloms von Wengen und Kitzbühel gefahren werden.

In der darauf folgenden Woche stehen dann zwei Abfahrten (22./23.) sowie ein Super-G (24.) auf der "Streif" an.

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Nur für die zweite Abfahrt von Wengen ist noch kein Ersatztermin bekannt.

Ursprünglich sollten die Hahnenkammrennen in Kitzbühel vom 22. bis 24. Januar und damit eine Woche nach dem Klassiker in Wengen ausgetragen werden.

Zwei Weltcup-Wochenenden in Kitzbühel

Aufgrund der coronabedingten Absage der Lauberhorn-Rennen finden in dieser Saison zwei Weltcup-Wochenenden im Mekka des österreichischen Skisports statt und der für den 24. Januar angedachte Slalom von Kitzbühel wird um eine Woche vorgezogen.

FIS-Renndirektor Markus Waldner erklärte: "Die Saison ist sehr schwierig. Aber diese Entscheidung war notwendig. Flexibilität und kurzfristige Veränderungen bereit zu sein war von Beginn weg die Devise für die Saison. Damit geht die Tour in Richtung WM Cortina weiter auf einen möglichst sicheren Weg."

Zugleich dankte er allen Beteiligten für die Flexibilität: "Der Dank gilt an den ÖSV Präsident Peter Schröcksnadel und KSC OK Vorsitzender der Hahnenkamm-Rennen Michael Huber für deren gewohnten Bereitschaft, sich voll und ganz für den Sport einzusetzen. So kurzfristige Entscheidungen zu treffen und umzusetzen ist eine Österreichische und Kitzbüheler Besonderheit."

Wengen-Absage nach Absprache mit den Behörden des Kantons Bern

Zuvor teilte die FIS mit, dass die Gesundheits- und Wirtschaftsdirektion des Kantons Bern habe in Absprache mit dem Organisationskomitee in Wengen, Swiss Ski und den Verantwortlichen des Weltcups entschieden habe, "die Bewilligung für die Lauberhornrennen zurückzuziehen."

Der internationale Skiverband ergänzte: "Die Berner Behörden haben nach eingehender Prüfung festgestellt, dass es nicht möglich ist, alle Vorkehrungen zu treffen, damit die Athleten und die Betreuungsteams in getrennten Zonen ausreichend geschützt werden können."

Noch am Sonntag hatte der Internationale Skiverband FIS nach Absprache mit den Behörden in Bern grünes Licht für die Anreise gegeben, beide sahen sich allerdings am Montag wegen der Pandemie zu einem Umdenken gezwungen.

Die Mannschaften wurden bereits am Vormittag angewiesen, wegen der verschlechterten Lage nicht in die Schweiz oder vom Wettkampfort Adelboden weiter nach Wengen zu reisen.

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(mit SID)

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