Am Terminplan für die kommende Saison waren keine Änderungen mehr möglich.

Ski Alpin
Neue Aufgabe: Dopfer winkt Chefposten bei Traditionsrennen
20/05/2020 AM 09:43

Das OK und Swiss Ski streiten seit 2016 um die Verteilung der Fernsehgelder. Die Rennorganisatoren vor Ort sehen sich durch den Verband benachteiligt und haben daher den Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne angerufen.

Swiss Ski räumte in einer Stellungnahme "Meinungsverschiedenheiten" ein und betonte zugleich, die finanziellen Forderungen aus Wengen nicht erfüllen zu können.

FIS-Präsident forderte Veranstalter und Verband zur Lösungsfindung auf

Im Januar hatte der bald scheidende FIS-Präsident Gian Franco Kasper beide Seiten aufgefordert, sich an einen Tisch zu setzen und eine Lösung zu finden. "Die FIS will Wengen sicher nicht als Weltcup-Austragungsort verlieren", sagte er, "das Lauberhorn ist eines unserer größten und bekanntesten Rennen. Alles andere ist Blödsinn."

Die FIS will Wengen sicher nicht als Weltcup-Austragungsort verlieren.

Kurios: Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann will im Herbst zum Nachfolger von Kasper gewählt werden.

Die Lauberhorn-Rennen werden seit 1930 ausgetragen. Die Strecke im Schatten von Eiger, Mönch und Jungfrau ist mit 4,5 Kilometer die längste im Weltcup. Um Rennen durchführen zu können, benötigen die Organisatoren die Zustimmung des nationalen Verbandes.

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(SID)

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