Der Entwurf des Weltcup-Kalenders kursiert seit geraumer Zeit. Die Planungen der FIS sehen auch ein Aus der legendären Kandahar-Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen vor. So soll der Klassiker für ein Rennen in China oder Russland weichen.
Der ÖSV-Alpinchef geht jedoch davon aus, dass nicht alles, worüber aktuell diskutiert wird, auch im finalen Kalender enthalten sein wird. "Diese Vorschläge, die jetzt gekommen sind, das ist noch nicht in Stein gemeißelt. Ich glaube, man muss diese Diskussionen und auch Sitzungen im Mai abwarten, was generell die Gremien dann dazu sagen."
Von den zusätzlichen Reisen auf andere Kontinente zeigte sich Mandl wenig begeistert: "Aber speziell auch diese vermehrte Reisetätigkeiten, die man von den Mannschaften dann eigentlich einfordert, das - glaube ich - ist nicht günstig."
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Mandl appelliert: "Das letzte Wort noch nicht gesprochen"

Der Weltcup-Tross soll laut Medienberichten im nächsten Winter nach den Rennen Ende November/Anfang Dezember im Februar und März noch einmal in den USA Station machen.
Mandl geht jedoch davon aus, dass sich die Pläne noch konkretisieren werden: "Das wird man auch auf Schiene bringen, dass das nicht alljährlich oder nicht in einer Saison mehrmals stattfindet, dass man Kontinente wechselt. Ich glaube, das soll schon mit Maß und Ziel auch betrieben werden. Und ich denke, auf diese Richtung wird sich das auch einpendeln", so der frühere Cheftrainer der ÖSV-Damen.
Den Plan, Abfahrt und Super-G sowie Riesentorlauf und Slalom jeweils zu einem Kombi-Event zu addieren, hält Mandl bei allem Verbesserungspotenzial nicht zielführend: "„Dieser neue Vorschlag jetzt, glaube ich, bringt uns auch nicht wirklich weiter, einfach Bewerbe zusammenzuzählen."
Der Niederösterreicher erwartet, dass der Entwurf noch Änderungen zulässt: "Es ist da das letzte Wort sicher noch nicht gesprochen.“
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