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Paralympics: Eskau holt Gold im Biathlon - Schaffelhuber erneut auf Kurs

Paralympics: Eskau holt Gold im Biathlon - Schaffelhuber erneut auf Kurs
Von SID

13/03/2018 um 03:27Aktualisiert 13/03/2018 um 03:33

Fahnenträgerin Andrea Eskau hat bei den Paralympics in Pyeongchang die dritte Goldmedaille für das Team des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) geholt.

Die 46-Jährige vom USC Magdeburg triumphierte in der sitzenden Klasse am Dienstag im Biathlon über 10 km klar vor der Russin Marta Zainullina, die als Neutrale Paralympische Athletin (NPA) startet.

Für Eskau war es nach Silber im Langlauf über 12,5 km schon die zweite Medaille in Pyeongchang, insgesamt die elfte bei Paralympics in ihrer langen und erfolgreichen Karriere. Siebenmal gewann sie bisher Gold, davon dreimal im Winter. Zudem ist die querschnittsgelähmte Athletin, die im Sommer mit dem Handbike startet, 20-malige Weltmeisterin.

Am Samstag waren die Deutschen im Biathlon in fünf Rennen noch leer ausgegangen. Eskau hatte bei der Eröffnungsfeier am Freitag die deutsche Fahne getragen.

Bei den Alpinen lag Anna Schaffelhuber, die schon in der Abfahrt und im Super-G gesiegt hatte, am Dienstag in der Super-Komination nach dem Super-G auf Gold-Kurs. Die 25-Jährige führt vor dem Slalom vor Momoka Muraoka (Japan/0,32 Sekunden zurück) und Claudia Lösch (Österreich/1,57). Anna-Lena Forster (Radolfszell/1,83)) ist als Vierte auch noch aussichtreich im Rennen.

In der stehenden Klasse führt Andrea Rothfuss (Mitteltal) nach dem Super-G mit fast einer Sekunde deutlich. Ihre größte Konkurrentin, Marie Bochet aus Frankreich, schied aus. Rothfuss hatte in Abfahrt und Super-G hinter Bochet jeweils Silber geholt.

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