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Riesenslalom in Alta Badia: Luitz verletzt

Riesenslalom in Alta Badia: Luitz verletzt
Von SID

17/12/2017 um 13:38Aktualisiert 17/12/2017 um 13:47

Ski-Rennläufer Stefan Luitz hat sich beim Weltcup-Riesenslalom in Alta Badia allem Anschein nach schwer verletzt.

Der 25 Jahre alte Allgäuer brach seine Fahrt im ersten Durchgang nach nur neun Fahrsekunden am vierten Tor ab, nachdem er plötzlich Schmerzen im linken Knie verspürt hatte.

Luitz fuhr danach noch selbst ins Ziel, wurde nach dem ersten Durchgang und einer Untersuchung durch den österreichischen Mannschaftsarzt Christian Hoser für eine genaue Diagnose aber ins 130 km entfernte Innsbruck gebracht. DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier wollte sich nach der Untersuchung durch Hoser zunächst nicht zu dessen ersten Erkenntnissen äußern.

Zuvor hatte Maier mitgeteilt, Luitz habe ihm gesagt, ihm sei "das Knie seitlich aufgeklappt, dann hat er nicht mehr draufgehen können". Er hege die Hoffnung, dass es sich nicht um einen Kreuzbandriss handle. "Es ist anders als bei einem Kreuzbandriss, er glaubt auch nicht, dass es ein Kreuzbandriss ist", sagte Maier.

Luitz wisse nach einem Kreuzbandriss 2013 im rechten Knie, wovon er spreche. "Er hat halt Schmerzen, das Knie ist muskulär komplett zu. Aber mehr kann ich wirklich nicht sagen", meinte Maier.

Der Deutsche Skiverband muss bereits das Olympia-Aus von Felix Neureuther verkraften, der nach einem Kreuzbandriss operiert werden musste. Luitz hatte mit guten Platzierungen, darunter zwei Podestfahrten, Hoffnungen auf eine Medaille bei den Winterspielen in Pyeongchang (9. bis 25. Februar) genährt.

Beim überlegenen 48. Weltcupsieg von Weltmeister Marcel Hirscher (Österreich), dem sechsten auf der Gran Risa, belegte Alexander Schmid (Fischen/4,95 Sekunden zurück) als bester Deutscher Platz 26. Fritz Dopfer (Garmisch) war als 54. des ersten Laufs mit der Piste schlicht "überfordert", wie er zugab. Hirscher verwies Henrik Kristoffersen (Norwegen/1,70) und Zan Kranjec (Slowenien/1,82) auf die Plätze.

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