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Zurück wo alles anfing: Dreßens besondere Rückkehr

Zurück wo alles anfing: Dreßens besondere Rückkehr
Von Eurosport

12/02/2020 um 11:03Aktualisiert 12/02/2020 um 11:12

Abfahrer Thomas Dreßen ist nach seinem Heim-Triumph in Garmisch-Partenkirchen bereit für weitere Großtaten beim Weltcup in Saalbach-Hinterglemm. "Dass ich wieder in Saalbach bin, finde ich cool, da ich hier mein erstes Weltcup-Rennen überhaupt gefahren bin. Daher freue ich mich sehr auf die beiden Renntage", sagte Dreßen vor der Abfahrt am Donnerstag und dem Super-G am Freitag am Zwölferkogel.

Bei seiner Premiere im Februar 2015 war Dreßen auf der Schneekristall-Piste Viertletzter geworden, sein Rückstand auf Sieger Matthias Mayer (Österreich), der nach überstandener Grippe in den Weltcup zurückkehrt: 3,45 Sekunden. Inzwischen zählt der erfolgreichste deutsche Abfahrer der Weltcup-Geschichte (vier Siege) längst zu den Favoriten. Um dieser Rolle gerecht zu werden, hat es der 25-Jährige zuletzt ruhiger angehen lassen.

"Nach dem Weltcup in Garmisch-Partenkirchen habe ich ein paar Tage regeneriert", sagte er. Es folgten zwei Tage Super-G-Training im Sarntal. "Dort habe ich nichts Besonderes probiert, sondern mir ein gutes Gefühl für Saalbach geholt", berichtete Dreßen und fügte hinzu:

"Die Strecke ist auf der technisch anspruchsvolleren Seite. Ich muss jetzt sehen, wie ich da reinkomme und den Flow finde."

Die Rennen in Österreich ersetzen den geplanten Testlauf auf den Olympiastrecken von Yangqing, wo wegen des Coronavirus in China nicht gefahren werden kann. "Die Entscheidung, nicht auf den olympischen Strecken zu fahren, war und ist die richtige und im Sinne von Sportlern und Betreuern", sagte Cheftrainer Christian Schwaiger. Als Ziel für Dreßen und Co. gab er aus, den Schwung und das Selbstvertrauen aus "GAP" mitzunehmen.

(SID)

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