Mikaela Shiffrin ist zwar die derzeit erfolgreichste und bekannteste Skirennläuferin, hat sich ihre Bescheidenheit aber dennoch bewahrt. Die 26-Jährige startet in Sölden (23. und 24. Oktober) in die neue Weltcup-Saison. Obwohl sie gerne mehr Zeit für die Vorbereitung gehabt hätte, weiß sie, dass ihr das vermutlich wenig gebracht hätte.
"Ich sage immer 'Nein, ich will kein Rennen fahren, ich will nicht fahren, ich bin noch nicht bereit', bis es soweit ist und man keine andere Wahl hat und dann fährt man", sagte sie auf einer Medienrunde ihres Ausrüsters Atomic in Österreich, bei der Eurosport vor Ort war.
Die US-Amerikanerin bleibt trotz ihres riesigen Erfolgs - sie gewann bereits drei Mal den Gesamtweltcup - bescheiden und ehrlich. Über den Rummel um ihre Person sagt sie:
Olympia - Ski Alpin
Slalom-Ass Feller: Weltcup-Klassiker wichtiger als Olympia 2022
08/10/2021 AM 22:20
Ich fühle mich nicht wie ein Star.
Dass sie eine bekannte Persönlichkeit sei, würde ihr selbst auch kaum auffallen.
Das Einzige, was sich zu Hause geändert hat, ist, dass die Leute mich manchmal ein bisschen mehr erkennen und mich um ein Foto bitten.
Die größte Veränderung gebe es bei "Skirennen, wo es schwieriger ist, durch die Menschenmassen zu laufen. In der Nebensaison, wenn ich zu Hause bin, ist es weniger so. Zuhause fühlt es sich sicher und natürlich an."

Shiffrin will mehr Speedrennen fahren

Bald also startet es wieder, das Rampenlicht, für Mikaela Shiffrin. Für die neue Saison hat sich die 26-Jährige vorgenommen, mehr Speedrennen zu fahren.
Während meiner gesamten Karriere wird mein Fokus immer auf der Technik liegen, aber ich liebe die Geschwindigkeit und ich liebe Lake Louise ganz besonders, also steht das im Moment auf dem Plan.
In Lake Louise in Kanada startet Anfang Dezember die Speedsaison.

Mikaela Shiffrin beim Ski-Weltcup in Are.

Fotocredit: Getty Images

Ihr letztes ist sie im Januar 2020 in Bansko gefahren. Dann starb ihr Vater und sie nahm sich die nächsten zehn Monate zurück. Die vergangene Saison beschreibt sie als ihr "Comeback", bei dem sie damit beschäftigt gewesen sei, sich auf Slalom und Riesenslalom zu fokussieren.
Sie wolle nicht bei jedem Speedrennen an den Start gehen. Ihr Fokus liege darauf, Slalom und Riesenslalom gut zu meistern. Doch auch an Lake Louise hat Shiffrin mit zwei Siegen und zwei Podestplätzen gute Erinnerungen.
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