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Mit Video | Rebensburg patzt beim Saisonfinale - Shiffrin siegt erneut

Mit Video | Rebensburg patzt beim Saisonfinale - Shiffrin siegt erneut
Von SID

17/03/2019 um 12:51Aktualisiert 17/03/2019 um 16:08

Gesamtweltcupsiegerin Mikaela Shiffrin hat sich auch im letzten Rennen der Saison den Sieg gesichert. Beim Riesenslalom in Soldeu gewann die US-Amerikanerin vor der erst 17-jährigen Neuseeländerin Alice Robinson (+0,30 Sekunden) und Petra Vlhova aus der Slowakei (+0,41). Viktoria Rebensburg verschenkte ihre gute Ausgangsposition durch einige Patzer im zweiten Lauf und wurde am Ende Fünfte (+2,03).

Viktoria Rebensburg wusste schon vor dem letzten Saisonrennen, dass sie ihre geliebte Riesenslalom-Kugel verlieren würde.

Doch als "Wonder Woman" Mikaela Shiffrin nach ihrem 17. Saisonsieg mit der kleinen Kristall-Trophäe im Schnee von Soldeu kniete und sich bewegt die Hand vors Gesicht hielt, war der Schmerz doch groß - auch über den enttäuschenden fünften Platz beim Weltcup-Finale.

Video - "Da ist das Ding": Shiffrin von ihren Emotionen überwältigt

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Fehler im Zielhang kostet Podestplatz

"Ja, klar, ich bin Skirennfahrerin und möchte Rennen gewinnen, das ist es, was meinen Sport für mich ausmacht", sagte Rebensburg bedröppelt, "aber wenn ich die Riesenslalom-Saison resümiere, muss ich sagen: Da waren des Öfteren blöde Fehler drin. Das hat es mir schwer gemacht, um die Kugel mitzufahren."

Beim letzten Rennen schien der Sieg, der erste für die WM-Zweite in ihrer Paradedisziplin in diesem so wechselhaften Winter, drin zu sein. Rebensburg lag nach dem ersten Lauf, in dem sie sich "nicht so am Limit" bewegt hatte, auf Rang zwei hinter Shiffrin.

Im Finale fuhr sie "solide", wie sie später meinte, zumindest die siebte Weltcup-Podestplatzierung der Saison schien ihr sicher. Doch dann patzte die 29-Jährige im Zielhang schwer und fiel weit zurück.

Video - Rebensburg vergibt Podestplatz nach Patzer

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Rebensburg schließt Rücktritt aus

Rebensburg warf im Ziel verärgert die Hände auf ihren Rennhelm. Dann musste sie hilflos zusehen, wie Ausnahme-Skifahrerin Shiffrin nach dem Gesamtweltcup und ersten Rängen in der Slalom- sowie Super-G-Wertung auch die kleine Kristallkugel im Riesenslalom einfuhr. Junioren-Weltmeisterin Robinson fuhr bei ihrem erst zehnten Weltcuprennen sensationell auf Rang zwei.

"Mikaela hat die Kugel souverän und verdient gewonnen", sagte Rebensburg, die in Soldeu nach Platz zwei in der Abfahrt im Super-G ihren einzigen Saisonsieg gefeiert hatte, "ich muss jetzt analysieren, was ich besser machen kann." Die Kugel, sollte das heißen, ist an Shiffrin nur ausgeliehen.

Dass Rebensburg weiter fährt, daran ließ sie zuletzt keinen Zweifel. "Ich bin schon noch dabei", sagte sie am Sonntag, DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier würde ihren sofortigen Abschied nach dem Rücktritt von Felix Neureuther "jetzt nicht auch noch verkraften", scherzte sie.

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