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Mit Video | Rebensburg verpasst ersten Abfahrtssieg hauchdünn

Mit Video | Rebensburg verpasst ersten Abfahrtssieg hauchdünn
Von Eurosport

13/03/2019 um 15:15Aktualisiert 13/03/2019 um 17:33

Viktoria Rebensburg hat beim Weltcup-Finale in Soldeu den ersten Abfahrtssieg ihrer Karriere im Weltcup nur ganz knapp verpasst. Die WM-Zweite im Riesenslalom blieb 0,03 Sekunden hinter Siegerin Mirjam Puchner aus Österreich. Dritte wurde die Schweizerin Corinne Suter (+0.08). Nicole Schmidhofer aus Österreich (+0,94) genügte Rang elf für den Sieg im Disziplinweltcup in der Abfahrt.

Viktoria Rebensburg kam aus dem Lachen gar nicht mehr heraus, auch die Gratulanten standen Schlange, um sie zu beglückwünschen und zu umarmen.

Doch als der besten deutschen Skirennläuferin der überraschende erste Weltcupsieg in der Abfahrt schon nicht mehr zu nehmen schien, kam Miriam Puchner aus Österreich, und plötzlich fehlten Rebensburg 0,03 Sekunden zum ersten Saisonerfolg und dem ersten deutschen in der Abfahrt seit Maria Höfl-Riesch im Januar 2014.

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Rebensburg versteckte sich mit etwas gespielter Verzweiflung hinter ihrem Ski, kurz darauf lächelte sie schon wieder. Bei Alpinchef Wolfgang Maier dagegen klang Frust aus der Stimme:

"Für die Vicky tut mir das echt leid, immer fehlen ein paar Hundertstel."

Vergangenen Freitag hatte Rebensburg beim Riesenslalom in Spindlermühle ihren ersten Saisonsieg um nur 0,11 Sekunden verpasst, bei der WM in Are fehlten ihr im Super-G 0,02 Sekunden zu Bronze und 0,07 Sekunden zu Gold.

Weidle, Wenig und Ferstl stark

"Da kann ich zufrieden sein", sagte der leicht kränkelnde Ferstl, Maier betonte, sein einziger Starter sei unter Wert geschlagen worden: "Mit dieser Leistung hätte er unter den ersten Drei sein können", Ferstl habe eine "wirklich gute Vorstellung" gezeigt. Was übrigens für alle deutschen Starter zu gelten habe an diesem Tag, ergänzte der Alpinchef. Bei den Frauen überzeugten Kira Weidle und Michaela Wenig auf den Plätzen neun und zwölf.

Um die Abfahrtskugeln konnten die Deutschen in diesem Winter und damit auch beim Finale nicht mitfahren, Weidle erreichte nach zwei dritten Plätzen in dieser Saison allerdings einen bemerkenswerten fünften Rang im Endklassement. "Das war mir persönlich sehr wichtig", sagte sie. Den Titel holte sich erstmals Nicole Schmidhofer, als erste Österreicherin seit Renate Götschl im Jahr 2007. Danach hatte zunächst Lindsey Vonn (USA) mit sieben Titeln dominiert.

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