"Da kommt zuerst Fußball, dann Fußball und dann noch einmal Fußball. Wir müssen schauen, wo wir bleiben", meinte Dreßen weiter.

Vor allem die Austragung der Weltcup-Rennen sei "grundsätzlich wichtig", sagte Dreßen, "nicht nur für den Ski-Weltcup, sondern generell für den Wintersport". Von einem Rennen seien nicht nur die Skibetriebe abhängig, "da hängt die Hotellerie, der gesamte Tourismus dran. Länder wie Österreich leben in erster Linie vom Tourismus." Wenn man daher sehe, wie hart diese wirtschaftlich getroffen würden, "ist es nicht so verkehrt, wenn trotz Corona Rennen stattfinden können".

Lech
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Die ersten Saisonrennen für Abfahrer Dreßen sollen Mitte Dezember (12./13.) im französischen Val d'Isère stattfinden. Publikum wird dort aber nicht zugelassen sein. "Mir persönlich ist es natürlich mit Zuschauern lieber", sagte der 26 Jahre alte Mittenwalder, "ich mache mir aktuell aber keine großen Gedanken darüber. Wir müssen die Situation so akzeptieren, wie sie ist." Der Kontakt zu den Fans werde fehlen, aber "letztendlich geht es für uns alle darum, dass wir Rennen fahren".

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(SID)

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