"Der Einsatz von Drohnen ist bei großen Events in Österreich und in der Schweiz verboten. In Italien ist das erlaubt. Deswegen haben wir mit Infront abgemacht, dass er zwar nicht über die Strecke fliegt, sondern über einem Korridor neben den Zuschauern. Es tut mir leid. Es ist eine Schweinerei, was passiert ist und es wird Konsequenzen haben. Drohnen werden sicher nicht mehr zum Einsatz kommen", erklärte Markus Waldner (FIS-Renndirektor) im ORF.

OK-Chef: "Ich bin schockiert"

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Hirscher selbst bemerkte im ersten Moment nicht viel. "Ich wusste nicht, was das ist. Aber irgendetwas habe ich gespürt. Das ist für mich eine absolute Frechheit. So etwas kann, darf aber nicht passieren", meinte der Österreicher in einer ersten Reaktion direkt im Anschluss an das Rennen. Wenig später nahm der Salzburger den Zwischenfall auf Twitter mit Humor.

In Österreich und in der Schweiz ist bei Weltcup-Rennen das Überfliegen mit Drohnen verboten. In Italien ist der Einsatz erlaubt, allerdings darf nicht über Menschen geflogen werden. "Wir haben das vorher noch überprüft. Die Erlaubnis mit Pilotenschein ist vorhanden", so Waldner.

Lorenzo Conci, der Präsident des Organisationskomitees beim Slalom in Madonna die Campiglio, zeigte sich in einer ersten Reaktion betroffen. "Ich kann nur meine persönlichen Gefühle zum Ausdruck bringen. Ich bin schockiert, dass so etwas passiert ist. Wir haben sehr, sehr viel Glück gehabt", meinte Conci.

Hinter Henrik Kristoffersen (1:37,80 Minuten) aus Norwegen belegte Hirscher (+1,25 Sekunden) den zweiten Platz. Dritter wurde sein Landsmann Marco Schwarz (+1,59 Sekunden). Mit Rang zwei in Madonna di Campiglio holte sich Hirscher die Führung im Gesamtweltcup zurück.

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