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Nach Wirrwarr um Luitz-Sieg: FIS nimmt Sauerstoffverbot in Regeln auf

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Stefan Luitz in Beaver Creek 2018

Fotocredit: Getty Images

VonEurosport
10/08/2019 Am 14:15 | Update 10/08/2019 Am 15:07

Nach dem Wirbel um den Sieg von Stefan Luitz beim Riesenslalom in Beaver Creek und der damit verbundenen sogenannten Sauerstoff-Affäre hat der internationale Skiverband FIS laut "ORF" die Konsequenzen gezogen. So bleibt die Einnahme von Sauerstoff während des Wettkampfs verboten. Der Pasus befindet sich nun aber nicht mehr in den Anti-Doping-Bestimmungen, sondern in der Wettkampfordnung.

Luitz war aufgrund der Einnahme von Sauerstoff der Sieg in Beaver Creek zunächst aberkannt worden. Der Allgäuer klagte gegen die Entscheidung und bekam vom internationalen Sportgerichtshof CAS schließlich Recht.

Laut Richtlinien der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA ist die Einnahme von Sauerstoff erlaubt, was im direkten Widerspruch zu den FIS-Regeln stand, da sich die FIS in ihrem Regelwerk auf die WADA berufen hatte.

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Dadurch, dass die FIS den Pasus nun in die internationale Wettkampfordnung verlegt hat, fällt der Widerspruch in Zukunft weg - die Sauerstoffeinnahme ist verboten.

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