Katharina Hennig, Stefanie (Ibach), Victoria Carl und Sandra Ringwald mussten sich nur den hochfavorisierten Norwegerinnen um Rekordweltmeisterin Marit Björgen geschlagen geben, die im Ziel 8,8 Sekunden Vorsprung hatten. Platz drei ging an Schweden (+9,0 Sekunden).
"Auf der Zielgeraden habe ich gedacht, ich will bloß nicht Vierte werden, und habe alles reingehauen. Wir sind überglücklich", sagte Schlussläuferin Ringwald im ZDF. Die Sprint-Spezialistin war von Carl auf Platz drei ins Rennen geschickt worden und setzte sich im Finish schließlich gegen die starke Schwedin Hanna Falk durch.

Wow! Wahnsinns-Finish bringt DSV-Staffel aufs Podium

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Zuletzt hatte ein deutsches Quartett am 7. März 2010 als Zweite in Lahti das Podest im Weltcup erreicht, vier Jahre später gab es noch Bronze bei den Olympischen Spielen in Sotschi. Bei der ersten Staffel der Saison hatten die deutschen Frauen Mitte Dezember in La Clusaz Platz fünf belegt.
Die 36 Jahre alte Björgen, die zu Saisonbeginn nach der Geburt ihres ersten Kindes in den Weltcup zurückgekehrt war, hatte bereits am Samstag das 10-km-Rennen im freien Stil gewonnen und mit ihrem 104. Weltcupsieg ihre Titelambitionen für Lahti untermauert.
Chancenlos waren am Sonntag die deutschen Männer, die über 4x7,5 km in der Besetzung Thomas Bing (Dermbach), Tim Tscharnke (Biberau), Lucas Bögl (Gaißach) und Florian Notz (Römerstein) abgeschlagen Elfte wurden. Den Sieg sicherte Norwegen vor den Kanadiern um Alex Harvey, der zuvor das Freistilrennen über 15 km gewonnen hatte.
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