"Der FIS-Dopingausschuss ist zu der Ansicht gelangt, dass die Strafe am unteren Ende der Skala dessen angesiedelt ist, was möglich gewesen wäre", teilte der Verband am Montag mit. Johaug habe die auf der Packung gedruckte Doping-Warnung nicht gelesen, obwohl ihr das Medikament unbekannt gewesen sei und es in einem fremden Land gekauft worden war.
Johaugs Anwalt Christan B. Hjorth sagte der Zeitung Aftenposten:
Wir sind geschockt und finden dies unverständlich. Das Urteil war streng, stimmte mit der gängigen Rechtspraxis überein, also sehe ich keinen Grund, dagegen anzugehen.
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Olympia-Teilnahme möglich

Johaug war im Februar wegen ihres Doping-Vergehens in der Saisonvorbereitung für 13 Monate gesperrt worden. Die 28-Jährige war bereits seit dem 18. Oktober suspendiert gewesen, nachdem sie im September positiv auf das Steroid Clostebol getestet worden war.
Das Gericht blieb mit seinem Strafmaß einen Monat unter den von der norwegischen Anti-Doping-Agentur geforderten 14 Monaten. Damit könnte Johaug an den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang (9. bis 25. Februar 2018) teilnehmen.
Eine höhere Strafe hingegen könnte die Teilnahme der siebenfachen Langlauf-Weltmeisterin an den Wettkämpfen in Südkorea verhindern, da sie nicht rechtzeitig zu den Qualifikations-Wettbewerben startberechtigt wäre.
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