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Mit Video | Norwegen-Festspiele bei WM gehen weiter: Sundby gewinnt die 15 Kilometer

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Weltmeister Martin Johnsrud Sundby

Fotocredit: Getty Images

VonSID
27/02/2019 Am 14:49 | Update 27/02/2019 Am 15:01

Martin Johnsrud Sundby hat die WM-Festspiele der norwegischen Langläufer fortgesetzt und das Rennen über 15 km im klassischen Stil gewonnen. Der 34-Jährige gewann in 38:22,6 Minuten vor Alexander Bessmertnych (+2,9 s) aus Russland und dem Finnen Iivo Niskanen (+20,4 s). Sundby feierte den ersten Einzel-Titel bei Weltmeisterschaften. Bester Deutscher wurde Andreas Katz auf Rang 13 (+1:37 min).

"Ich hätte nicht gedacht, dass dieser Moment so emotional werden würde. Es war ein langer Weg, aber heute habe ich es geschafft", erklärte Sundby nach seinem Triumph. Der Routinier gewann in seiner Karriere dreimal den Gesamtweltcup und holte bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften vier Titel mit der Staffel und im Teamsprint.

"Das war mehr Wasserski"

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Neben Katz sorgten auch Sebastian Eisenlauer als 15. und Janosch Brugger als 18. bei immens hohen Wintersport-Temperaturen für ein starkes Ergebnis bei der "Strandparty" (Brugger) und empfahlen sich für einen Start in der Staffel über 4x10 km am Freitag (13:15 Uhr live im TV bei Eurosport und im Eurosport Player).

Sundby läuft zum ersten WM-Einzeltitel seiner Karriere

00:02:04

"Man hätte hier in der Badehose laufen können", sagte Katz, der nur 1:42 Minuten Rückstand auf Sundby hatte. Eisenlauer meinte: "Das war mehr Wasserski. Für den Sommerurlaub bin ich jetzt gut vorbereitet." Lucas Bögl (Gaißach) belegte Platz 26.

Doping-Razzia überschattet WM

Am Vormittag vor dem Rennen waren in einer Aktion des österreichischen Bundeskriminalamtes gegen organisiertes Doping neun Personen festgenommen worden, darunter fünf Langläufer: zwei aus Österreich, zwei Esten und ein Kasache. Aus diesen Ländern gingen am Mittwoch vier gemeldete Läufer nicht an den Start. In Deutschland wurden ebenfalls am Mittwoch der Erfurter Sportmediziner Mark S. und ein Komplize verhaftet.

Bei den beiden Österreichern handelt es sich laut ÖSV-Langlaufchef Markus Gandler um Max Hauke und Dominik Baldauf, am Sonntag Sechste im Teamsprint. Einer der festgenommenen Sportler soll von der Polizei am Morgen auf frischer Tat beim Blutdoping erwischt worden sein. "Für den österreichischen Skilanglauf ist das das Schlimmste, was passieren konnte. Und das bei der Heim-WM. Das kommt aus dem Nichts. Ich habe nichts geahnt", sagte der österreichische Langläufer Luis Stadlober, der im Rennen auf Platz 56 landete.

Superstar Johannes Hösflot Kläbo, der bereits im Sprint und im Teamsprint Gold gewonnen hat, verzichtete freiwillig auf einen Start.

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