Durch einen Sieg in Bischofshofen konnte der Bronzemedaillengewinner von Olympia 2018 die Gesamtwertung letztendlich für sich entscheiden. Die Siegerehrung sei "ein Traum" gewesen, sagte der 29-Jährige, einzig seine Arme schmerzten nun: "Dieser Goldadler ist ganz schön schwer. Nach 30 Sekunden tat es weh", sagte Kubacki mit einem Augenzwinkern über die 8,894 kg schwere Trophäe.
Ein Lob erhielt Kubacki auch vom Deutschen Karl Geiger, der bis zuletzt ebenfalls auf den Tourneesieg geschielt hatte und am Ende Dritter wurde. "Dawid ist der verdiente Sieger. Er ist extrem stark gesprungen, da kann man nur gratulieren", sagte der Oberstdorfer.
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Geiger vergleicht sich mit Kubacki

Geiger erkannte sogar Parallelen zwischen seiner eigenen Karriere und der des Polen. "Dawid hat einen ähnlichen Werdegang wie ich. Er ist auch keiner, der übermäßig mit Talent gesegnet ist und mit 19 schon alles gewonnen hat. Er ist von Jahr zu Jahr besser geworden. Und er ist wie ich ein ruhiger Zeitgenosse", sagte Geiger.

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Kubacki ist er der dritte Tourneesieger aus Polen nach Adam Malysz (2000/01) und Kamil Stoch (2016/17 und 2017/18). Wirklich an den Triumph geglaubt habe er erst, als er in Bischofshofen die Materialkontrolle bestanden habe, sagte er: "Im Skispringen kann so viel passieren." Nun werde er in den kommenden zwei Tagen "den Kopf frei bekommen" um zu realisieren, "was überhaupt passiert" sei.
(SID)
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