Höchstens "am Flughafen, wenn die Leute etwas länger an der Box stehen", werde er manchmal angesprochen, verriet der 29-Jährige der Tageszeitung Passauer Neue Presse. Generell rechne aber "kein normaler Mensch damit, dass ich jetzt da Dienst mache", so Eisenbichler.

Der Bayer ist seit knapp fünf Jahren bei der Bundespolizei angestellt. "Ich finde es extrem gut, dass ich das gemacht habe. Es war doch ein Schritt, aber er hat sich mehr als gelohnt", sagt er. Die Aufgabe sei kein normaler Job, sondern "wie eine Familie - und das taugt mir!"

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Für die Zeit nach seiner Karriere kann sich Eisenbichler daher einen Verbleib durchaus vorstellen. "Fest steht noch nichts, aber mein Ziel ist es, in Bad Endorf an der Bundespolizeisportschule zu bleiben. Viele ehemalige Sportler, mit denen ich die Ausbildung gemacht habe, arbeiten dort", sagte "Eisei". Zunächst aber steht die eigene Karriere als Weitenjäger noch im Fokus.

Für die kommende Heim-WM in Oberstdorf macht er sich wenig Druck: "Ich gehe das ganz entspannt an. Ich habe schon fünf WM-Medaillen, die kann mir keiner mehr nehmen. Wenn noch welche dazukommen, dann wäre ich natürlich glücklich darüber. Dass die WM in Oberstdorf ist, spielt mir schon in die Karten: Vor heimischem Publikum ist es doppelt schön, dazu kenne ich die Schanze in- und auswendig – und die liegt mir ziemlich gut. Deswegen freue ich mich darauf, dass ich in meiner Karriere auch eine Heim-WM erleben darf, und verspüre überhaupt keinen Druck. Alles, was kommt, ist Zugabe!"

(SID)

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