Unter seinem Video dankte der 27-Jährige deshalb auch seiner Physiotherapeutin Stefanie Füreder, die in den letzten eineinhalb Jahren mit Müller trainiert hatte. Für "eine ganz spezielle Freundschaft nach 18 Monaten harter Arbeit, Erfolg, viel Verrücktheit und ein bisschen Überraschung" wolle er sich bedanken.

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Vor kurzem hatte Müller auch einen Rechtsstreit mit dem österreichischen Skiverband (ÖSV) für sich entscheiden können. Dabei war es um die Frage gegangen, ob es sich bei dem Sturz um einen Freizeit- oder Arbeitsunfall gehandelt hatte.

Müller gewinnt Rechtsstreit mit ÖSV

Das Gericht entschied dabei zugunsten des ehemaligen Skispringers, der seit dem Unfall im Rollstuhl saß. Der Sturz am Kulm wird nun als Arbeitsunfall eingestuft. Müllers Reaktion im "Kurier" darauf:

Es ist nicht nur ein Sieg für mich, sondern für die ganzen Athleten in Österreich, die im Berufssport tätig sind. Ich weiß, dass meine Vorspringerfreunde ab sofort anders behandelt werden als in der Vergangenheit und dass sie eine Absicherung haben, falls ihnen etwas passieren sollte.

Dadurch erhält er nun auch finanzielle Unterstützung "bei Medikamenten, Therapien, Heilbehelfen, beim Umbau von Haus oder Auto", wie der 27-Jährige erklärte.

Alleine im ersten Jahr hätten die Behandlungen rund 100.000 Euro gekostet.

Durch die Diagnose inkomplette Querschnittslähmung hatte Müller aber von Beginn an die Hofffnung, irgendwann wieder selbst einige Schritte gehen zu können. Jetzt war es endlich so weit.

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