Als ob Simon Ammann es noch nötig gehabt hätte, seine Klasse zu demonstrieren. Der 40-jährige Schweizer hat dem Skispringen schon so viele emotionale Momente beschert. Seine Sprünge bei den Olympischen Winterspielen in Peking waren dann aber tatsächlich passabel. Und wie geht es jetzt weiter?
"Ich rede nie gerne über den letzten Sprung. Wichtig ist, was vor einem Sprung alles passiert, nicht danach", sagte Ammann am späten Montagabend: "Denn davor entscheidet sich, ob ein Sprung gelingt." Das Wort Karriereende nahm er nicht in den Mund.
Teamkollege Killian Peier ließ zumindest durchblicken, dass er es nicht ausschließt, dass Ammann noch einmal bei Olympischen Spielen dabei ist. In Cortina wäre er dann 44 Jahre alt.
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Zwei Mal hatte sich Ammann eigentlich schon von Olympia verabschiedet. 2014 in Sotschi, als er auf einer emotionalen Pressekonferenz verkündete, "zu 99 Prozent nicht mehr in Pyeongchang dabei" zu sein. 2018 versprach er seiner Frau, dass danach nun wirklich Schluss sei. Ob er in Cortina 2026 dabei sei?
"Sag niemals nie", meinte er am Montag.
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Der letzte Sprung einer Legende: Ammann verabschiedet sich von Olympia

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