"Man muss wissen, dass diese Eisspuren nur bis zehn, maximal fünfzehn Grad Außentemperatur ausreichend gekühlt werden können. Sollte Anfang November die Sonne scheinen, bremst der Anlauf zu stark", erklärte der zweifache Gesamtweltcupsieger.
Dass nur ein solcher Bewerb im Weltcup geplant ist und der Rest auf Schnee stattfinden soll, ist für Kraft nicht nachvollziehbar: "Das sind im Grunde zwei verschiedene Sportarten."
Das Skisprung-Komitee des Internationalen Ski-Verbands FIS hatte den Start der Weltcup-Saison 2022/23 auf Anfang November vorverlegt, da der eigentliche Termin Ende November während der Fußball-WM stattgefunden hätte.
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Für mehr öffentliches Interesse entschied man sich für Anfang November. Da zu diesem Zeitpunkt Schnee in Polen eher unwahrscheinlich ist, setzt die FIS auf das Hybrid-Modell.

Kraft freut sich auf Springen in den USA

Positiv steht der 29-jährige Kraft der Austragung eines Weltcups in den USA gegenüber. Am 11. und 12. Februar 2023 soll in Iron Mountain/Michigan gesprungen werden.
"Das Skispringen auch geografisch auf breitere Beine zu stellen, finde ich cool", sagte Kraft. "Ich war schon einmal dort, 2012 bei einem Kontinentalcup-Bewerb, und es hat mir gut gefallen. Ich persönlich habe auch kein Problem mit den langen Reisen, da bin ich offenbar jetlagresistent."
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