Kamil Stoch, der erst vor drei Tagen die Vierschanzentournee gewonnen hatte, bestätigte mit Flügen auf 139 und 144 Meter (281,6 Punkte) seine beeindruckende Form. Für den 33-Jährigen ist es der dritte Sieg in Folge. Zugleich war es sein 39. Weltcupsieg. Damit zog er mit seinem Landsmann Adam Malysz auf Platz drei der "ewigen" Bestenliste gleich.
Markus Eisenbichler war nach ersten Durchgang noch Sechster gewesen. Mit 139,5 m im Finale machte er nochmal zwei Plätze gut, zum Podium reichte es jedoch nicht.
Norwegens Weltcup-Spitzenreiter Halvor Egner Granerud (277,6) wurde Zweiter und verteidigte die Führung in der "Titisee-Neustadt 5"-Gesamtwertung, deren Spitzenreiter nach dem zweiten Einzelspringen am Sonntag (16:30 Uhr live im Free-TV bei Eurosport 1 und bei Eurosport auf Joyn!) 25.000 Euro kassiert. Stochs Landsmann Piotr Zyla (270,8) kam auf Platz drei, der nach dem ersten Durchgang führende Dawid Kubacki, ebenfalls aus Polen), rutschte im Finale noch auf Platz sieben ab.
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Der Tourneezweite Karl Geiger kam mit zwei durchwachsenen Sprüngen auf 129,5 und 121,5 m (224,2 Punkte) nicht über Platz 25 hinaus. Zweitbester Deutscher war Martin Hamann, der 14. wurde.

"Super!" Eisenbichler meldet sich in der Weltspitze zurück

Pius Paschke verbesserte sich mit einem starken zweiten Sprung von Platz 30 auf 17. Ex-Weltmeister Severin Freund, 2015 Weltcup-Sieger in Titisee-Neustadt, kam auf Rang 23. Constantin Schmid, der auf der Hochfirstschanze 2017 als 18-Jähriger mit Platz acht erstmals in die Top 10 gesprungen war, musste sich mit Platz 26 begnügen.

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(mit SID)

"Der geht!" Stoch dank diesem Traumflug wieder nicht zu schlagen

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