Skispringen
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Kubacki von Platz 27 zu Gold - Geiger im Pech

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Kamil Stoch, Dawid Kubacki

Fotocredit: Getty Images

VonEurosport
01/03/2019 Am 17:34 | Update 01/03/2019 Am 18:51

DSV-Adler Karl Geiger hat bei der Nordischen Ski-WM bei fast irregulären Bedingungen eine Medaille von der Normalschanze verpasst. Der 26-Jährige lag nach dem ersten Durchgang (100,0 m) auf Platz zwei und fiel mit 92,5 m auf Rang 18 zurück. Weltmeister Dawid Kubacki (93 m) sprang dagegen noch mit 104,5 m von Position 27 auf eins. Silber holte Kamil Stoch, Bronze ging an Stefan Kraft.

"Sehr ärgerlich. Es ist bitter, wenn man keine faire Chance bekommt auf eine Medaille. Es hat im Anlauf extrem gestockt, das hat man vor allem bei den letzten zehn Springern gesehen", erklärte Geiger im Eurosport-Interview.

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"Das Ergebnis kam auf kuriose Art und Weise zustande", sagte Bundestrainer Werner Schuster bei Eurosport, "aber auch wir hatten unsere Chance". Weltmeister Kubacki setzte sich schließlich mit 218,3 Punkten knapp vor Teamkollege Stoch, der auf 215,5 Zähler kam, und Titelverteidiger Kraft (214,8) durch.

Polens Nationaltrainer Stefan Horngacher durfte sich damit über gleich zwei Medaillen freuen, gab aber zu:

Ich hätte mir gewünscht, dass die Jury das Springen bei solchen Bedingungen auf Sonntag verlegt hätte.

Geiger lag auf der Toni-Seelos-Schanze nach dem ersten Durchgang mit 100 Metern und 102,4 Punkten als Zweiter auf Medaillenkurs. Nur Vierschanzentournee-Sieger Ryoyu Kobayashi, der auf 101,0 m und 104,5 Punkte kam, war noch besser. Aber auch der Japaner fiel mit 92,5 m noch bis auf Rang 14 zurück.

Freitag bester DSV-Adler

Bester Deutscher wurde am Ende eines denkwürdigen Wettkampfs Richard Freitag als Fünfter (211,3/93,5+103,5), direkt gefolgt von seinen Teamkollegen Stephan Leyhe (210,6/96,5+99,0) und Markus Eisenbichler (210,5/91,0+102,5).

Eisenbichler, bei den beiden Springen in Innsbruck Doppelweltmeister, war im ersten Durchgang verblasen worden, schaffte es aber immerhin noch von Platz 25 auf sieben. "Das waren schwierige Bedingungen, brutal hart. Ich hab es im ersten Durchgang vergeigt, aber bei diesen Verhältnissen war nicht mehr drin", sagte der 27-Jährige, fand aber:

Unfair war es nicht.

Im abschließenden Mixed-Wettbewerb am Samstag (16:00 Uhr live im TV bei Eurosport und im Eurosport Player) ist das DSV-Team um Eisenbichler und Vizeweltmeisterin Katharina Althaus noch einmal der große Favorit auf Gold.

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