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Championship League

Favoriten geben sich keine Blöße: Trump und Gilbert in der nächsten Runde

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Judd Trump | Snooker | ESP Player Feature

Fotocredit: Getty Images

VonRolf Kalb
02/06/2020 Am 07:27 | Update 04/06/2020 Am 08:09
@Rolf_Kalb

Judd Trump und David Gilbert haben sich am ersten Tag der Championship League in ihren Gruppen durchgesetzt und damit die Zwischenrunde erreicht. Der amtierende Weltmeister gewann alle seine drei Gruppenmatches, während Gilbert ein Remis hinnehmen musste. Obwohl allen Spielern die lange Pause und der Trainingsrückstand noch anzumerken war, setzten sich am Ende die Favoriten durch.

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Judd Trump war in Milton Keynes in der Gruppe 2 mit einem 3:0 über David Grace gestartet. Der Weltmeister profitierte dabei davon, dass Grace eine Vielzahl an Chancen ungenutzt ließ.

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Gegen Elliot Slessor bewies Trump dann Biss, als er den ersten Frame holte, obwohl er schon einen Snooker brauchte. Zwar glich Slessor aus, doch die nächsten beiden Frames gewann der Weltranglisten-Erste mit einem Top-Break von 56 Punkten.

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Zum Abschluss schlug Trump dann auch Daniel Wells mit 3:1 und spielte dabei mit einer 63 sein höchstes Break des Tages. Trotzdem befand er sich damit in einem Bereich, in dem er weit von seiner Top-Form entfernt war. Der 30-Jährige kam kaum in höhere Breaks hinein.

"Ich hatte zu kämpfen und habe heute keine Fahrt aufnehmen können, aber es war klar, dass es nach zweieinhalb Monaten nicht leicht sein würde", so Trump nach dem Match.

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Gilbert nervenstark im Gruppen-Finale

In der Gruppe 13 buchte David Gilbert mit einem überzeugenden 3:0 über Stuart Carrington im Gruppen-Finale seinen Platz in der Runde der letzten 16. Er spielte dabei Breaks von 100, 68 und 92 Punkten. "Ich habe vorher kaum gespielt", so Gilbert danach: "Da war es toll, dass ich so gut gespielt habe, als es drauf ankam."

Gilbert war in der Gruppe unter Druck geraten, weil er zuvor gegen Jak Jones nur 2:2 gespielt hatte. In seinem ersten Match hatte er Jackson Page mit 3:0 geschlagen. Gilbert wird damit in der nächsten Woche in seiner Zwischenrundengruppe auch auf Trump treffen.

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