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Stuart Bingham zittert sich in die zweite Runde, Ben Woollaston souverän

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Stuart Bingham

Fotocredit: Imago

VonRolf Kalb
07/06/2020 Am 08:10 | Update 07/06/2020 Am 16:23
@Rolf_Kalb

Stuart Bingham hat sich hauchdünn in die zweite Runde der Championship League gezittert. Am Ende brauchte der Masters-Champion gar die Hilfe von Jamie Clark. Bingham hatte nämlich durch leichte Fehler einen Sieg gegen Ricky Walden aus der Hand gegeben. Dadurch hätte Jordan Brown ihn noch vom Platz eins verdrängen können. In der Gruppe acht erreichte Ben Woollaston die nächste Runde.

Stuart Bingham war mit einem 3:0 über Jamie Clarke gut gestartet, musste sich dann aber gegen Jordan Brown mit einem 2:2 begnügen. Schon da hatte er einen möglichen Sieg vergeben. Ricky Walden hatte in seinem Auftaktmatch gegen Brown gar ein 2:0 verspielt, dann aber Clarke ebenfalls mit 3:0 geschlagen.

Im Duell zwischen Bingham und Walden holte sich Walden dank einer 75 dann zwar den ersten Frame, doch nach Breaks von 73 und 51 Punkten hatte der Masters-Champion die Führung übernommen. Mit dem Gewinn des vierten Frames hätte Bingham den Gruppensieg in der Tasche gehabt. Er war auch auf einem guten Weg, bis er eine leichte Rote verschoss und später sich für Pink statt der leichten Blauen entschloss und prompt verschoss. Walden schaffte so auf Schwarz noch das 2:2.

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Damit stand Bingham aufgrund des höheren Breaks zwar auf alle Fälle vor Walden, doch im abschließenden Match hätte ihm Jordan Brown den ersten Platz noch streitig machen können. Dazu hätte der Nordire Jamie Clarke mit 3:0 schlagen und dabei ein Break von mindestens 95 Punkten spielen müssen. Ein nervöser Bingham verfolgte das Match aus dem Media Center und war erleichtert, als Clarke den ersten Frame gewann und ihn damit zum Gruppensieger machte. Am Ende gewann Clarke sogar mit 3:0, so dass Brown noch auf den vierten Platz in der Gruppe abstürzte.

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Ben Woollaston hatte mit 3:0-Siegen über Liam Highfield und Thor Chuan Leong den perfekten Start erwischt. Sein Hauptkonkurrent Jimmy Robertson hatte den Malaysier zwar auch mit 3:0 geschlagen, gegen Highfield aber nur 2:2 gespielt. Damit war vor dem direkten Duell der beiden Top-Spieler dieser Gruppe klar, dass Woollaston ein Remis reichen würde. Mit Breaks von 70 und 71 Punkten hatte er diese Aufgabe auch schnell erledigt. Robertson holte am Ende zwar noch das 2:2, aber Woollaston war der Gruppensieg nicht mehr zu nehmen. "Ich habe da zwei perfekte Frames gespielt", meinte Woollaston, "danach fehlte vielleicht ein bisschen die Konzentration."

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