Im Top-Match des Viertelfinales trifft Trump nun auf John Higgins, der mehr arbeiten musste, ehe er Scott Donaldson mit 5:3 ausgeschaltet hatte. Dabei war Higgins klar mit 3:1 in Führung gegangen.
Donaldson holte aber seinen ersten Frame noch vor dem Interval und machte nach Wiederbeginn das 2:3. Er hatte sogar die Chance zum Ausgleich, doch Higgins schaffte im sechsten Frame den benötigten Snooker und erhöhte auf Schwarz auf 4:2. Donaldson zeigte sich zwar unbeeindruckt und verkürzte noch einmal, doch im achten Frame machte Higgins den Sieg perfekt.

Überraschendes Aus für Williams

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Einige der Mitfavoriten mussten aber in Guangzhou im Achtelfinale die Segel streichen. So verlor Mark Williams mit 3:5 gegen Zhao Xintong. Dabei war der Weltmeister mit einem Top-Break von 108 Punkten sogar mit 3:1 in Führung gegangen. Doch nach dem 2:3 schaffte Zhao dank einer 94 den Ausgleich, gewann den siebten Frame dann auf Schwarz und machte mit einer 74 den Sieg perfekt.
Im ersten Viertelfinale seiner Karriere trifft Zhao nun auf Barry Hawkins, der seine gute Shanghai-Form konserviert hat und Graeme Dott mit 5:2 schlug; Dott konnte nicht an die Glanzleistung vom Vortag anknüpfen.
Auch Yuan Sijun steht zum ersten Mal in seiner Karriere bei einem Ranking-Turnier unter den letzten Acht. Nach seinem Thriller-Sieg über Ding Junhui schaltete er im Achtelfinale Mark King mit 5:3 aus. Yuan war mit Breaks von 82 und 76 Punkten ins Match gestartet und ließ später noch eine 56 und eine 66 folgen. Er bekommt es nun mit Mark Selby zu tun, der mit 5:3 gegen Hossein Vafaei einen Arbeitssieg feierte.

Auch Murphy draußen

Beide waren die Aufgabe offensiv angegangen, beide machten aber auch immer wieder Fehler. Der Iraner hatte dank einer 71 zum 3:3 ausgeglichen, doch mit einer 108 holte sich Selby die Führung zurück. Im achten Frame legte der Weltranglisten-Erste dann eine 43 vor und verteidigte den Vorsprung geschickt.
Zu den prominenten Opfern gehörte am Donnerstag in Guangzhou auch Shaun Murphy, der gegen Lu Haotian mit 3:5 verlor. Lu schaffte den Durchbruch, als er den siebten Frame nach fast 50 Minuten auf die Farben gewann. Im achten Frame legte er dann eine 75 vor. Murphy kämpfte zwar und schaffte auch noch zwei Snooker, aber am Ende räumte der junge Chinese von Gelb bis Pink zum Sieg ab. Er trifft auf Martin O’Donnell, der Liang Wenbo mit 5:2 schlug.
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