Zuvor war Alexander Ursenbacher bei Weltranglisten-Turnieren noch nie über die Runde der letzten 32 hinausgekommen. In Barnsley nun überzeugt er mit großartigem Lochspiel und flüssigem Breakbuilding. Auch in Drucksituationen zeigt er keine Schwäche.
Im ersten Frame des Viertelfinals gegen Michael White lag er bereits mit 4:41 hinten, machte aber doch noch dank einer 55 das 1:0. Sehenswerte Breaks von 84, 51 und 93 Punkten brachten ihm dann das 4:0.
Im fünften Frame war dann mehr Kampf und Arbeit angesagt, aber Ursenbacher hatte auch damit kein Problem und holte sich aus vier Chancen die benötigten Punkte.
Snooker
O’Sullivan gewinnt mitreißenden Klassiker gegen John Higgins
UPDATE 19/10/2017 UM 22:33 UHR

Flitzerin beim Snooker! Doch O'Sullivan reagiert grandios

Wilson mit Arbeitssieg über Vafaei

Kyren Wilson, sein nächster Gegner, erreichte die Vorschlussrunde durch ein 5:3 über Hossein Vafaei, ein Arbeitssieg.
Im vierten Frame hatte der Iraner schon einen Snooker benötigt, aber er holte die Foulpunkte und auch noch einen Freeball dazu und machte das 2:2.
Nach der Pause zog Wilson dann auf 4:2 davon, aber Vafaei verkürzte noch einmal. Der achte Frame war umkämpft und zäh, aber mit dem besseren Ende für die Engländer.

O'Sullivan setzt sich gegen Lisowski durch

Ronnie O’Sullivan knüpfte nicht ganz an die Form vom Vortag an, als er John Higgins ausgeschaltet hatte, aber er setzte sich gegen Jack Lisowski trotzdem sicher mit 5:2 durch. Im ersten Frame zeigte Lisowski mit einer 128 noch, wozu er fähig ist.
Danach aber wurde er wieder öfter Opfer seiner riskanten Spielweise. Und wann immer bei ihm etwas schief ging, blieb auch eine Chance für Ronnie O’Sullivan liegen. Eine 64 verhalf ihm zum Ausgleich und mit einer 125 holte sich dann O’Sullivan erstmals die Führung.
In allen Frames schaffte es Lisowski als Erster, in die Bälle zu kommen, aber das reichte nicht. O’Sullivan spielte zwar keine ganz hohen Breaks mehr, aber er bekam genügend Chancen und bewahrte die Ruhe.

McGill sorgt für Überraschung gegen Robertson

Anthony McGill ist O’Sullivans Gegner im Halbfinale. Der Schotte schaltete überraschend Neil Robertson mit 5:3 aus.
Robertson hatte mit 3:2 geführt, aber verlor dann drei Frames in Folge. Vorentscheidend war der umkämpfte siebte Frame, der eine Stunde dauerte.
Auf die Farben ging McGill erstmals in diesem Match in Führung und machte dann mit einer Clearance von 86 Punkten den Sieg perfekt.

Nervenstark! O'Sullivan schlägt Higgins im entscheidenden Frame

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