Neil Robertson fand gegen Ricky Walden nie in seine Breaks. Zwar spielte er eine 76 zum zwischenzeitlichen 1:1, aber sein zweithöchstes Break waren nur 35 Punkte. Trotzdem übernahm er mit 3:2 erstmals in Führung. Dann schaltete Ricky Walden aber mehrere Gänge hoch.
Nach Breaks von 71 und 79 Punkten hatte er sich die Führung zurückgeholt. Nachdem Robertson dann im achten Frame eine lange Rote verschoss machte Walden mit einer Total Clearance von 124 Punkten den Sieg perfekt.
Mark Williams war nach seiner Niederlage gegen den UK-Champion Zhao Xintong sichtlich frustriert. Zhao führte zum Interval bereits mit 3:1; den dritten Frame gewann er erst auf Schwarz, nachdem Williams schon mit 60:31 geführt hatte. Nach der Pause glich Williams dann aber aus.
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Mit einer 89 zum 4:3 nahm Zhao wieder Fahrt auf. Im achten Frame schaffte er dann nach einer sehenswerten Kombination aus einem schweren Bild eine 70 zum Sieg.

Wilson mühelos im Achtelfinale

Kyren Wilson hatte keine Mühe, das Achtelfinale zu erreichen. Der Champion von 2019 startete in Berlin mit einem 5:1 über Jimmy Robertson. Schon zur Pause führte er mit 3:1 und beendete das Match danach mit Breaks von 94 und 117 Punkten.
Mit einer 129 und einer 120 schaffte Luca Brecel bei seinem 5:3 über Zhang Anda sogar zwei Centuries. Nach dem 3:1 für den Belgier wurde es zwar nach dem Ausgleich durch Zhang noch einmal spannend, aber die 120 brachte Brecel wieder in die Erfolgsspur.
Tom Ford erreichte die zweite Runde in Berlin durch ein 5:2 über Stephen Maguire. Maguire hatte zwar den ersten Frame mit einer 135 gewonnen, doch Ford zog dank seiner Serien von 75, 88, 53 und 81 Punkten auf 4:1 davon; bei der 81 verschoss er die elfte Schwarze. Auch das 2:4 des Schotten änderte nichts, denn Ford konterte mit einer 104 zum klaren Sieg.
Craig Steadman begann bei seinem 5:2 über Michael Georgiou wie entfesselt. Mit Breaks von 130, 65, 70 und 52 Punkten zog er auf 4:0 davon. Georgiou, der sich als Amateur für das Tempodrom qualifiziert hatte, hielt dann zwar noch mit Breaks von 73 und 112 Punkten dagegen, doch Steadmann gewann den siebten Frame auf Schwarz.
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