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Players Championship

Atemberaubend: Trump fegt Robertson 6:0 vom Tisch

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Judd Trump

Fotocredit: Eurosport

VonRolf Kalb
06/03/2019 Am 08:50 | Update 06/03/2019 Am 08:56
@Rolf_Kalb

Nur 81 Minuten brauchte Judd Trump, um Jimmy Robertson bei der Players Championship mit 6:0 vom Tisch zu fegen. Drei Centuries spielte Trump dabei. Trump hatte schon den World Grand Prix gewonnen und kann weiter darauf hoffen, alle drei Turniere dieser Serie zu gewinnen. Er zeigte die bisher mit Abstand beste Leistung in der Guild Hall von Preston und ließ Robertson keine Chance.

Schon im ersten Frame machte Judd Trump mit einer rasanten 104 seine Ansprüche deutlich und ließ gleich eine 71 zum 2:0 folgen. Jimmy Robertson hatte bis dahin keinen Punkt gemacht. Im dritten Frame legte Trump wieder eine 50 vor. Robertson bekam seine erste echte Chance, aber es wurden trotz eines offenen Bildes nur 30 Punkte daraus.

Im vierten Frame hatte Trump gar die Chance zu einer 146, verschoss aber nach 104 Punkten einen schweren schwarzen Ball. Dass Jimmy Robertson seinem Gegner nicht nur spielerisch unterlegen war, sondern ihm auch das Glück fehlte, zeigte sich dann im fünften Frame: In aussichtsreicher Position snookerte sich Robertson selber hinter Gelb.

Players Championship

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Anschließend machte Trump dann mit einer 115 dem einseitigen Match ein Ende.

Beeindruckender Trump dreht auf: Drei Centuries gegen Robertson

00:02:34

Neil Robertson eine Runde weiter

Im ersten Viertelfinale trifft Trump am Mittwochabend auf seinen Freund Jack Lisowski. Der schlug Kyren Wilson mit 6:4. Wilson erlaubte sich zu viele Fehler. So ging Lisowski mit Breaks von 50, 65, 121 und 59 Punkten mit 5:2 in Führung.

Der German Masters Champion steckte aber nicht auf und erkämpfte sich nicht nur das 3:5, sondern spielte dann auch eine 83 zum 4:5. Lisowski jedoch zeigte sich unbeeindruckt und machte mit einer 110 alles klar.

Am Nachmittag hatte Mark Williams sicher das Viertelfinale erreicht. Der Weltmeister schlug Ali Carter mit 6:2. Die ersten beiden Frames hatten sich die beiden noch geteilt, doch mit Breaks von 118 und 131 Punkten zog Williams auf 3:1 davon; die 131 ist das bisher höchste Break in Preston.

Carter schöpfte nach dem 2:3 noch einmal Hoffnung, aber die machte der Waliser schnell zunichte. Dank Breaks von 51, 70 und 79 Punkten stürmte er in die nächste Runde.

Dort trifft er auf Neil Robertson. Der setzte sich gegen Joe Perry mit 6:3 durch. Dabei spielte der Australier zwar Breaks von 80, 107, 101 und 52 Punkten, aber wie immer fiel es ihm gegen seinen Freund, Trainingspartner und ehemaligen Mentor schwer, den Schritt über die Ziellinie zu machen.

Passiert ihm auch nicht oft: Trump verfehlt die Weiße

00:00:21

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