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Fünf Frames in Folge für Robertson - Allen siegt nach 0:3

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Neil Robertson of Australia chalks the cue during the semi-final match against Hossein Vafaei of Iran on day six of 2019 Welsh Open at Motorpoint Arena on February 16, 2019 in Cardiff, Wales

Fotocredit: Getty Images

VonRolf Kalb
07/03/2019 Am 23:45 | Update 07/03/2019 Am 23:46
@Rolf_Kalb

Neil Robertson und Mark Allen haben am Donnerstag das Halbfinale bei der Players Championship in der Guild Hall im englischen Preston erreicht. Neil Robertson hatte bei seinem 6:4 über Mark Williams fünf Frames in Folge gewonnen und war mit 5:2 in Führung gegangen. Mark Allen war gegen Stuart Bingham erst mit 0:3 in Rückstand geraten, gewann am Ende aber auch mit 6:4.

Das Duell zwischen Neil Robertson und Mark Williams war über lange Zeit umkämpft. Der Weltmeister hatte die ersten beiden Frames gewonnen, ehe sich Robertson die nächsten fünf Durchgänge holte. Die ersten fünf Frames allerdings waren allesamt eng mit Chancen für beide Spieler.

Nach dem 3:2 gewann der Australier die nächsten beiden Frames allerdings dank Breaks von 95 und 75 Punkten klar zu null. Williams steckte jedoch nicht auf und kämpfte sich auf 4:5 heran.

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Auch im zehnten Frame hatte der Waliser die erste Chance, nutzte diese aber nicht konsequent. Anders Robertson: Der erkämpfte sich ein 54er-Break, obwohl bis auf Blau alle Farben an den Banden lagen. Das reichte. Williams kämpfte zwar noch um Foulpunkte, doch als Robertson Braun per Zufall in die Mitteltasche lochte war das Match entschieden. Er trifft nun am Freitagabend im Halbfinale auf Judd Trump.

Allerdings ist der Australier auch immer auf dem Sprung, da die Geburt seines zweiten Kindes unmittelbar bevorsteht. Der errechnete Geburtstermin ist zwar erst der 20. März, aber sollte die Geburt frühzeitig beginnen will er umgehend zu seiner Verlobten Mille fahren.

Allen schlägt Bingham dank starkem Comeback

Stuart Bingham schaffte es zunächst vor allem auch wegen seiner guten Safeties, Mark Allen komplett aus dem Spiel zu halten. So ging der Weltmeister von 2015 mit Top-Breaks von 71 und 76 Punkten mit 3:0 in Führung. Allen leitete die Wende mit einer 72 zum 1:3 ein.

Als der Nordire nach dem Interval gar eine 108 zum 2:3 spielte war bei Bingham plötzlich die Sicherheit weg. So holte Allen auch die nächsten beiden Frames und ging erstmals in Führung, obwohl Bingham in beiden Durchgängen auch Chancen hatte.

Auf Pink glich der Engländer dann zwar aus, doch Allen holte sich die Führung umgehend zurück. Im zehnten Frame entwickelte sich zunächst ein verbissenes Duell, bis Bingham seinem Gegner mit einem Safe-Fehler eine Chance schenkte.

Die nutzte Allen zum entscheidenden Break von 75 Punkten. Im Halbfinale trifft der Nordire nun am Samstagabend entweder auf Ronnie O’Sullivan oder auf John Higgins; die beiden bestreiten am Freitagnachmittag das letzte Viertelfinale.

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