Ronnie O’Sullivan dagegen hat nach viermonatiger Wettkampfpause beim ersten Turnier, das er in dieser Saison gespielt hat, auf Anhieb das Endspiel erreicht.

O'Sullivan macht Masters-Finale perfekt

Eine Vorentscheidung war im 13. Frame gefallen. Kyren Wilson kontrollierte diesen Frame und war nur noch einen Ball vom Framegewinn entfernt, aber er schaffte es nicht über die Ziellinie. Zwei Fehler von Wilson erlaubte es O’Sullivan, auf Schwarz mit 7:6 wieder in Führung zu gehen. Auch in den folgenden Frames profitierte O’Sullivan jeweils von einem Fehler von Wilson. Im 14. Frame war es eine schwache Safety, im 15. ein Fehler mit dem Hilfsqueue und im 16. eine verschossene leichte Rote.
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O’Sullivan lochte nun aber auch sicherer als in der Frühphase der Begegnung und machte aus diesen Chancen Breaks von 88, 60 und 84 Punkten.

O'Sullivan räumt gegen Wilson ab: Century Nr. 951

Wilson vergab zu viele Chancen

Schon in der ersten Session hatte Kyren Wilson eine Reihe von Chancen nicht genutzt. Die 5:4-Führung von Ronnie O’Sullivan war durchaus schmeichelhaft. So verschoss Wilson im sechsten Frame nach einer 66 den Frameball. Im neunten Frame ermöglichte er O’Sullivan das entscheidende Break nur dadurch, dass er bei einem offenen Tisch einen leichten schwarzen Ball neben die Tasche setzte. Dominiert hatte O’Sullivan in dieser Session nur den fünften Frame, in dem er mit einer 135 für das einzige Century in diesem Match sorgte.

"Herrliche Kombination" von O'Sullivan

Im Finale am Sonntag trifft Ronnie O’Sullivan nun auf Ding Junhui oder auf Barry Hawkins.
Die beiden bestreiten am Samstag das zweite Match der Vorschlussrunde.

"Was für ein Fehler!" O'Sullivan patzt - aber Wilson auch

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