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Snooker: Boonyarit Keattikun gewinnt U21-WM und ein Maintour-Ticket

Boonyarit Keattikun gewinnt U21-WM und ein Maintour-Ticket

26/07/2015 um 14:13Aktualisiert 26/07/2015 um 14:43

Der Thailänder Boonyarit Keattikun hat die U21-Weltmeisterschaft der Amateure gewonnen und sicherte sich damit ein Maintour-Ticket ab der Saison 2016/17. In einem spannenden Finale der Titelkämpfe in Bukarest schlug der 20-Jährige den Waliser Jamie Rhys Clarke mit 8:7. Keattikun war schon nach der Gruppenphase an Platz eins gesetzt und überstand im WM in Rumänien ungeschlagen.

Der Thailänder Boonyarit Keattikun hat die U21-Weltmeisterschaft der Amateure gewonnen und sicherte sich damit ein Maintour-Ticket ab der Saison 2016/17. In einem spannenden Finale der Titelkämpfe in Bukarest schlug der 20-Jährige den Waliser Jamie Rhys Clarke mit 8:7. Keattikun war schon nach der Gruppenphase an Platz eins gesetzt und überstand im WM in Rumänien ungeschlagen.

Ins Finale war Boonyarit Keattikun mit einer 104 gestartet und schien bei einer 7:4-Führung einem klaren Sieg nahe. Jamie Rhys Clarke jedoch steckte nicht auf und holte drei Frames in Folge zum 7:7. Den Entscheidungsframe dominierte dann aber wieder der Thailänder dank eines 53er-Breaks. Keattikun hatte schon im Halbfinale den Chinesen Wang Yuchen klar mit 7:0 dominiert und schaltete im Viertelfinale den chinesischen Top-Favoriten Zhao Xintong mit 6:2 aus.

Die U21-WM in Bukarest wurde damit durch Thailänder dominiert. Bei den Damen nämlich waren im Endspiel zwei Thailänderinnen unter sich. Siripaporn Nuanthakhamjan setzte sich dabei mit 5:2 gegen Nutcharat Wongharuthai durch. Zwar wurden viele Frames erst auf die Farben entschieden, aber eine Vorentscheidung war gefallen, als Nuanthakhamjan mit 4:1 in Führung gegangen war.

Als letzter deutschsprachiger Spieler war Alexander Ursenbacher im Achtelfinale gescheitert. Der Schweizer unterlag in einem Duell zweier Ex-Profis dem Polen Kacper Filipiak trotz einer zwischenzeitlichen 4:1-Führung mit 4:5. Der Deutsche Simon Lichtenberg und der Österreicher Dominik Scherübl waren in der Runde der letzten 32 ausgeschieden. Lukas Kleckers aus Deutschland sowie die beiden Österreicher Florian Nüßle und Manuel Pomwenger waren bereits in der ersten K.o.-Runde auf der Strecke geblieben.

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