Wilson startete nervös in sein erstes WM-Finale und schoss direkt eine leichte Rote vor der Tasche. O’Sullivan bestrafte den Fehler, spielte ein 56er-Break und holte sich auch den ersten Frame. Doch der Warrior schlug zurück und gewann einen umkämpften zweiten Durchgang.
Dann übernahm allerdings O’Sullivan wieder die Kontrolle. Mit Breaks von 80 und 75 Punkte stellte The Rocket vor dem Interval auf 3:1 und überzeugte dabei mit seinem tollen Lochspiel.
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Toller Vorbänder: O'Sullivan mit Zauberstoß im WM-Finale

O'Sullivan mit erstem Century Break im WM-Finale

Nach der Pause kam Wilson zunächst besser ins Spiel und spielte mit einer 63 sein erstes höheres Break, mit dem er verkürzen konnte.
Aber O’Sullivan lies sich davon nicht beirren, holte mit mehreren kleineren Breaks den sechsten Frame und spielte dann mit einer 106 das erste Century des WM-Finals. Es war sein zwölftes im Turnierverlauf.
Bitter für Wilson, dass auch der achte und letzte Durchgang an O’Sullivan ging. Beide Spieler vergaben mehrere Chancen, doch letztendlich schnappte sich der fünfmalige Weltmeister das 6:2 auf Schwarz.
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"Er nimmt Fahrt auf": O'Sullivan spielt erstes Century Break im WM-Finale

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