Es ist das erste Mal in der Geschichte der Snooker-WM, dass ein Trainer mit beiden Finalisten arbeitete. "Meine Aufgabe ist es, diesen Spielern zu helfen, ihr Bestes zu geben und genau darauf konzentrieren wir uns", erklärte Henry vor dem Endspiel. Am Ende setzte sich dort Selby mit 18:15 durch.
Der Snooker-Coach machte deutlich: "Wir konzentrieren uns nicht auf den jeweils anderen Spieler. Es geht darum, dass ich da bin und sie an die wenigen kleinen Schlüssel erinnere, die sie umsetzen müssen, um ihr jeweils bestes Spiel zu spielen."
So hatte er Murphy nach den ersten zwei Sessions den Tipp gegeben, seinen Gameplan ein wenig zu verändern. "Shaun ist sehr clever. Er wird auf den ersten Tag zurückblicken und analysieren, was er getan hat, und er wird wahrscheinlich seine Herangehensweise ein wenig ändern", so Henry.
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Insbesondere sollte sich der "Magician" vermehrt auf seine eigenen Stärken konzentrieren. "Er muss immer das Spiel spielen, dass ihm hilft, seine Leistung zu bringen. Er darf sich nie auf das Spiel seines Gegners einlassen", sagte Henry, der selbst zwischen 1992 und 1995 als Snooker-Profi aktiv war.
Für Selby hatte Henry hingegen deutlich weniger Ratschläge parat: "Mark ist auf einem guten Weg. Er wird sich darauf konzentrieren, ganz ähnliche Dinge zu tun. So wie er es immer macht." Henry sollte rechtbehalten. Selby gewann im Crucible seinen viertel WM-Titel.

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