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Kyren Wilson bei der UK Championship erstmals im Viertelfinale

Wilson bei UK Championship erstmals im Viertelfinale

06/12/2018 um 23:57Aktualisiert 07/12/2018 um 09:15

Kyren Wilson hat zum ersten Mal in seiner Karriere das Viertelfinale der UK Championship erreicht. Nach einer Steigerung nach der Pause schlug er Barry Hawkins mit 6:2. Die ersten vier Frames hatten sich die beiden geteilt. Hawkins hatte da sogar mit Breaks von 83 und 102 Punkten für die Highlights gesorgt. Aber im fünften Frame kippte das Match. Dabei hatte Hawkins auch da die erste Chance.

33 Punkten legte Barry Hawkins im fünften Frame vor, aber Kyren Wilson konterte mit einer 95. Das brachte ihm die Sicherheit, die ihm vor dem Interval noch gefehlt hatte. Von nun an bestrafte er jeden Fehler von Hawkins konsequent und lochte eine Vielzahl starker langer Bälle. So ließ er weitere Breaks von 78, 81 und 61 Punkten folgen.

Bisher war Kyren Wilson bei der UK Championship nie über die Runde der letzten 32 hinausgekommen. Im Viertelfinale von York trifft er jetzt auf Stuart Bingham, der Akani Songsermsawad mit 6:2 schlug. Bingham startete mit Breaks von 117 und 81 Punkten und führte zur Pause bereits mit 4:0.

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Junhui wirkt nicht präsent

Am Nachmittag waren mit Judd Trump und Ding Junhui zwei Titelaspiranten ausgeschieden. Trump unterlag Joe Perry mit 4:6. Dabei war Trump weit von der Form entfernt, die ihn in Belfast zum Titelgewinn getragen hatte. Trotzdem lieferten sich die beiden lange ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Der Schlüssel-Frame war der neunte Durchgang. Trump hatte zwei gute Chancen, kam aber nur auf 43 Punkte. Perry holte sich den Frame auf die Farben.

Im zehnten Frame snookerte Perry seinen Gegner dann und zwang ihn zu einem riskanten Lochversuch, um den Frame nicht durch drei Mal Foul und Miss in Folge zu verlieren. Das ging schief, und Perry beendete die Partie mit einer glänzenden Total Clearance von 136 Punkten.

Ding Junhui wirkte bei seinem 4:6 gegen Martin O’Donnell über weite Strecken nicht sehr präsent. O’Donnell steht damit bereits zum dritten Mal in dieser Saison im Viertelfinale bei einem Ranking-Turnier. Mit einer 90 war der Londoner mit 5:3 in Führung gegangen. Im nächsten Frame hatte er dann aber Pech, als er eine spektakuläre Rote lochte, ihm dabei aber auch der Spielball in die Mitteltasche fiel. Ding verkürzte noch einmal. Bezeichnend für das Spiel von O’Donnell, das deutlich aggressiver war als man es von ihm gewohnt ist, war dann aber der zehnte Frame: Er startete mit einer riskanten langen Roten und machte daraus das entscheidende Break von 41 Punkten.

Video - Trump legt los: Ein Stoß, zwei rote Bälle drin

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