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UK Championship

O’Sullivan im Achtelfinale, Vorentscheidungen im Rennen um die Masters-Teilnahme

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UK Championship : Ronnie O'Sullivan's wins Saengkham and goes into the last 16 of the championship

Fotocredit: Eurosport

VonRolf Kalb
03/12/2019 Am 23:44 | Update 03/12/2019 Am 23:45
@Rolf_Kalb

Ronnie O’Sullivan steht im Achtelfinale der UK Championship in York. Der Titelverteidiger schlug in der dritten Runde Noppon Saengkham mit 6:2. Dazu musste der siebenmalige Champion noch nicht einmal seine Bestleistung abrufen. Saengkham hatte durchaus seine Chancen, nutzte die aber nicht konsequent genug; oftmals machte er sich mit mangelhafter Spielballkontrolle selber das Leben schwer.

Schon der erste Frame war typisch: Noppon Saengkham hatte sich nach 54 Punkten verstellt und versuchte, sich mit Pink in die grüne Tasche zu retten. Das ging schief, und Ronnie O’Sullivan holte den Frame noch auf Pink. Anschließend glich der Thailänder zwar aus, doch mit einer 76 holte sich O’Sullivan die Führung zurück und machte auf Schwarz das 3:1. Beim Stand von 4:2 machte O’Sullivan mit einer 97 den nächsten Schritt und spielte auch im achten Frame eine 65, verschoss aber den Frameball. Das durchaus mögliche Comeback vergab Saengkham, als er erneut Pink neben die Tasche setzte.

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Sieben Centuries: Ding gewinnt hochklassiges Finale

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Ronnie O’Sullivan trifft im Achtelfinale auf Ding Junhui, der Ali Carter mit 6:4 schlug. Ding steigerte damit seine Chancen auf die Masters-Qualifikation erheblich. Mit 4:0 war Ding in Führung gegangen. Nach dem Interval startete Carter zwar mit Breaks von 100 und 85 Punkten eine Aufholjagd. Im zehnten Frame machte Ding dann aber mit einer 116, seinem zweiten Century, den Sieg perfekt.

Masters-Teilnahme: Carter aus dem Rennen

Doppelt bitter für Carter: Durch seine Niederlage und den gleichzeitigen 6:2-Sieg von Stephen Maguire über Graeme Dott ist er raus aus dem Rennen um die Masters-Teilnahme. Maguire verdrängte durch seinen Sieg Carter aus den Top 16 der Rangliste und kann seinerseits nun wieder hoffen, im Januar im Alaxandra Palace dabei zu sein.

Mark Selby fand bei seinem 6:3 über Martin O’Donnell zunächst gar nicht zu seinem Spiel. So entwickelte sich ein zähes Match, weil auch O’Donnell seine Chancen nicht zu nutzen verstand. Erst als O’Donnell auf 2:3 verkürzte legte Selby, der bis dahin nur einen Locherfolg von 69 Prozent hatte, den Schalter um. Nun wurden sowohl sein Safe- als auch sein Lochspiel sicherer, so dass er drei der nächsten vier Frames mit einem Top-Break von 70 Punkten gewann.

Gary Wilson überzeugte bei seinem 6:1 über Joe Perry einmal mehr. Erneut spielte er zwei Centuries, so dass er nun in York schon sieben Hunderter-Breaks geschafft hat. Jack Lisowski startete gegen Yan Bingtao noch eine Aufholjagd, aber es war zu spät. Yan holte den neunten Frame auf Schwarz mit einem spektakulären langen Ball in die grüne Tasche und gewann mit 6:3. Michael White lag gegen Mark Davis schon mit 1:4 und 2:5 hinten, aber er kämpfte sich wieder heran und holte den Decider mit einer Re-spotted Black.

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