Eurosport
UK Championship: Robertson nach Gala weiter - Ding raus
Von
Publiziert 28/11/2020 um 23:37 GMT+1 Uhr
Neil Robertson stürmte mit einer Gala-Leistung in die dritte Runde der UK Championship. Der Australier ließ Chris Wakelin bei seinem 6:1 nicht den Hauch einer Chance. In den ersten beiden Frames ließ Wakelin jeweils eine lange Rote liegen. Die Quittung waren Total Clearances von 135 und 130 Punkten durch Robertson. Das Gleiche wiederholte er noch einmal im vierten Frame mit erneut 135 Punkten.
Neil Robertson
Fotocredit: Eurosport
Der dritte Frame wurde auf Schwarz entschieden. Chris Wakelin hatte es zuvor nicht geschafft, von Pink an der Fußbande auf Schwarz zu stellen. Neil Robertson lochte Schwarz dann als langes Double in die gelbe Tasche. Seine Klasse aber zeigte Wakelin im fünften Frame.
Robertson hatte nach 50 Punkten Grün verschossen und Wakelin räumte den Tisch mit 80 Zählern zum 1:4 ab. Danach aber übernahm Robertson wieder das Kommando und beendete die Partie mit Breaks von 89 und 72 Punkten.
Auch Judd Trump steht in Milton Keynes in der dritten Runde, musste aber mehr arbeiten als Robertson. Der Weltranglisten-Erste gewann gegen Dominic Dale mit 6:3.
Dale hatte den ersten Frame geholt, doch dann übernahm Trump mit zwei Breaks von jeweils 109 Punkten die Führung und baute sie auf 3:1 aus; das erste Century war dabei das 750. seiner Karriere. Als er dann nach der Pause auf 5:1 davonzog schien das Match entschieden.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2020/11/28/2945670-60469368-2560-1440.jpg)
750. Century seiner Karriere: Trump erreicht Meilenstein
Quelle: Eurosport
Aber Dominic Dale steckte nicht auf. Mit Breaks von 70 und 50 Punkten verkürzte er auf 3:5. Auch im neunten Frame hatte der Waliser eine gute Chance, doch nach 44 Punkten rutschte er mit der Queuespitze vom Spielball ab. Trump ergriff die Chance mit beiden Händen und machte mit einer Clearance von 91 Punkten den Sieg perfekt.
Titelverteidiger Ding bricht ein und scheitert
Auch John Higgins setzte sich gegen Gerard Greene mit 6:3 durch. Wie Trump war auch Higgins mit 5:1 in Führung gegangen, aber unter anderem mit einem Break von genau 100 Punkten rückte ihm Greene wieder auf die Pelle. Eine 69 von Higgins beendete dann aber das Match. Der Wizard of Wishaw trifft nun auf Jak Jones. Der stoppte den Berliner Simon Lichtenberg mit 6:2.
Gescheitert ist dagegen in der zweiten Runde Titelverteidiger Ding Junhui. Der Chinese unterlag David Grace mit 5:6. Ding hatte mit 5:3 geführt, nutzte in den folgenden Frames aber seine Chancen nicht mehr. Nur eine Woche nach seinem Einzug ins Halbfinale beim Northern Ireland Open feierte Grace damit einen weiteren überraschenden Erfolg.
Für Jimmy White ist die UK Championship nach der zweiten Runde beendet. Der Wirbelwind gewann gegen Zhou Yuelong zwar den ersten Frame, doch dann holte der Chinese sechs Frames in Folge. Dabei spielte Zhou mit einer 114 und einer 104 auch zwei Centuries sowie weitere Breaks von 94 und 93 Punkten. Vorjahresfinalist Stephen Maguire war gegen Stuart Carrington zwar schon mit 1:3 in Rückstand geraten, setzte sich aber trotzdem mit 6:4 durch.
Anthony McGill schlug Lu Haotian nach 4:5 noch auf die Farben mit 6:5; der Schotte kann damit weiter auf die Qualifikation für das Masters hoffen.
Das könnte Dich auch interessieren: Trump mit Sieg trotz Auszeit - Selt mit fünf Centuries
/origin-imgresizer.eurosport.com/2020/11/28/2945672-60469408-2560-1440.jpg)
"Ob das jetzt wirklich Absicht war?" Robertson flukt sich zum Frame
Quelle: Eurosport
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung