Es war ein intensives Duell, das sich Ali Carter und Joe Perry lieferten. Während aber Carter effektiver als im Halbfinale agierte konnte Perry trotz zweier Centuries nicht an die Gala-Form der Vorschlussrunde anknüpfen. Eine Serie von sechs verlorenen Frames in Folge kostete ihn am Ende den Titel.
Schon zu Beginn verbissen sich die beiden ineinander: 38 Minuten dauerte der erste Frame, ehe Carter ihn auf Schwarz gewann. Die nächsten beiden Durchgänge gingen aber mit 50er-Breaks an Perry. Carter glich zwar zur Pause wieder aus, aber eine 78 brachte Perry das 3:2. Danach allerdings lief beim "Gentleman" nicht mehr viel zusammen. Unter anderem mit Breaks von 80 und 91 Punkten gewann Carter die letzten vier Frames der ersten Session.

Perry steckt nicht auf

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Auch in der zweiten Session erwischte Carter den besseren Start und gewann mit Breaks von 53, 61 und 70 Punkten die ersten beiden Frames zum 8:3. Ein schnelles Ende lag in der Luft. Perry steckte jedoch nicht auf. Er erkämpfte sich den engen zwölften Frame und zauberte dann eine 131 zum 5:8 aus dem Hut.
Carter schlug zwar zurück und kam bis auf einen Frame an den Sieg heran, doch mit einer 106 setzte Perry seine Aufholjagd fort. Im 16. Frame vergab Carter eine Siegchance, als er eine Rote mit dem Hilfsqueue verschoss.
Als Perry mit einer 92 sogar das 8:9 schaffte, war die Spannung zu greifen. Carter aber hielt dem Druck stand. Im 18. Frame nutzte er die erste Chance zu einer Total Clearance von 127 Punkten und stand als Champion fest.
Zwar hatte Carter auch im letzten Jahr beim Paul Hunter Classic triumphiert, aber bei einem vollen Ranglisten-Turnier war dies sein erster Titelgewinn seit seinem Sieg beim German Masters im Februar 2013 in Berlin.
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