Dazu hatte sie mit anhaltenden Problemen am Sprunggelenk zu kämpfen.
Obwohl Cheyenne Loch mit drei zweiten Plätzen und aktuell Rang vier in der Gesamtwertung ihre beste Saison fuhr, kapituliert sie nun.
"Der Funke ist nach meinem Comeback diesen Winter nicht mehr zurückgekommen", räumte sie ein und fügte hinzu: "Die Verhältnismäßigkeiten stimmen nicht mehr. Ich habe unter Belastung ständig Schmerzen. Unter diesen Bedingungen will und kann ich meine Karriere nicht fortsetzen." Auch sei ihr klar geworden, dass sie es nach einer möglichen weiteren Operation "nicht noch einmal schaffe, ganz von vorne anzufangen".
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Für den Verband Snowboard Germany werden die ersten Heimrennen am Götschen seit 15 Jahren nun zu einer traurigen Veranstaltung. "Erst Selina, jetzt Cheyenne: Sportlich gesehen sind die beiden Rücktritte Hiobsbotschaften für mich und die sportliche Leitung", sagte Sportdirektor Andreas Scheid, betonte aber zugleich: "Persönlich bin ich auch stolz, dass wir so starke Charaktere in unserem Team haben, die für sich entschieden haben, wann der richtige Zeitpunkt ist." Zugleich bot er Loch an, jederzeit für den Verband arbeiten zu können.
Insgesamt stand Loch im Weltcup sechsmal auf dem Podium. Beim Saisonfinale will sie ihre Karriere nun mit Top-Resultaten ausklingen lassen: "Der dritte Platz im Gesamt- und Disziplin-Weltcup Slalom ist noch möglich. Außerdem fehlt mir ja auch noch ein Weltcupsieg."
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(SID)

Deutsches Finale um Weltcupsieg: Hofmeister und Loch im Duell

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