Den Riesenslalom-Weltcup hatte sich Ramona Hofmeister schon zwei Wochen zuvor gesichert.
Am Ende des Heim-Rennens konnten neben Hofmeister auch zwei ihrer Mannschaftskolleginnen jubeln: Die 33 Jahre alte Selina Jörg (Sonthofen) fuhr im letzten Rennen ihrer Karriere als Zweite noch einmal auf das Podest. Die zweimalige Weltmeisterin im Parallel-Riesenslalom unterlag erst im großen Finale Julie Zogg aus der Schweiz um 0,06 Sekunden.
Das kleine Finale gewann überraschend die starke Langenhorst gegen Tsubaki Miki: Die Japanerin hatte zuvor wegen der besseren Qualifikationszeit Hofmeister besiegt - im direkten Duell waren beide zeitgleich gewesen.
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Neben Hofmeister war vor allem Jörg sichtlich bewegt. "Das ist irgendwie unwirklich", sagte sie in der ARD zu ihrem zweiten Rang, "fast zu kitschig, aber es ist wunderschön, nochmal auf dem Podest zu stehen".

Podest im letzten Rennen: Jörgs "kitschiges" Karriere-Finale

Gesamtweltcup für Hofmeister, erstes Podest für Langenhorst, sie selbst noch mit einem krönenden Abschluss am Götschen - "besser kann es nicht laufen", sagte Jörg. Lediglich Cheyenne Loch missriet der Tag und damit ihr Karriereabschluss ein wenig. Sie schied am Ende ihrer besten Saison bereits im Achtelfinale aus.
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(SID)

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