Die 23-Jährige aus Bischofswiesen musste sich beim Parallel-Riesenslalom im südkoreanischen Yongpyong nach sieben "Stockerl"-Fahrten in Einzel-Rennen mit Rang vier begnügen. Der Tagessieg im Olympia-Ort von 2018 ging an Parallel-Slalom-Weltmeisterin Julie Zogg (Schweiz).

Hofmeister rutschte auf dem Weg zu ihrem fünften Saisonsieg im Halbfinale gegen die frühere WM-Dritte Nadya Ochner (Italien) weg. Das wiederholte sich im "kleinen Finale" gegen Ladina Jenny aus der Schweiz. "Platz vier - damit bin ich wirklich super zufrieden, auch wenn mich die beiden Fehler ein bisschen ärgern", sagte sie.

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Im Achtelfinale hatte die dominierende Athletin der Saison Weltmeisterin Selina Jörg (Sonthofen) ausgeschaltet. Im Viertelfinale setzte sie sich gegen Melanie Hochreiter durch, die zuvor Carolin Langenhorst (beide Bischofswiesen) aus dem Wettbewerb geworfen hatte und am Ende Sechste wurde. "Das ist schon blöd", sagte Hofmeister über die teaminternen Duelle, "die wünscht man sich später."

Der zweimalige WM-Dritte Stefan Baumeister (Aising-Pang), der im Achtelfinale noch den zweimaligen Sotschi-Olympiasieger Vic Wild aus Russland bezwungen hatte, schied im Viertelfinale aus und belegte ebenfalls Rang sechs. Der Tagessieg bei den Männern ging zum 18. Mal im Weltcup an Roland Fischnaller (Italien).

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