Der 50-jährige Nepalese erkennt darin auch eine Möglichkeit, zumindest einen Teil der Bergführer und weiteren Arbeiter rund um den Mount Everest weiter beschäftigen zu können. "Die Everest-Aufräum-Kampagne kann mindestens 25 Prozent oder 3.000 Bergführer und Träger einstellen, die nun ihre Jobs verloren haben", meinte Kami Rita Sherpa.
Jedes Frühjahr werden Leichen unter dem schmelzenden Schnee sichtbar, fast 300 Bergsteiger starben auf dem höchsten Berg der Welt seit den ersten Versuchen vor über 60 Jahren. Es wird geschätzt, dass rund zwei Drittel dieser Opfer bisher nicht geborgen werden konnten. Sherpa sagte gegenüber "The Kathmandu Post" weiter:
Wir können nicht vorhersagen, wie viele Leichen gefunden werden. Aber nachdem für Höhenexperten kein Druck besteht, auf ein Schön-Wetter-Fenster zu warten, dürfte dies eine Chance sein, die es in Zukunft nicht häufig geben wird.
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2019 erstmals Aufräumkampagne

Nach Angaben einiger Experten könnte die Bergung einer einzigen Leiche vom Mount Everest zwischen 20.000 und 200.000 US-Dollar (ca. 18.000 bis 180.000 Euro) kosten.
Auch viele Tonnen an Müll könnten bei einer solchen Kampagne gesammelt werden. Der Mount Everest erhielt mittlerweile von vielen den unschönen Beinamen "die höchste Müllhalde der Welt". Unzählige verbrauchte Sauerstoffflaschen, Essensverpackungen und Seile werden jährlich auf dem Berg zurückgelassen.
Alleine im vergangenen Jahr fanden Bergsteiger vier Leichen und sammelten fast elf Tonnen Müll. 2019 wurde erstmals vonseiten der Regierung eine Aufräumaktion ins Leben gerufen.
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