"Schade, es wäre mehr drin gewesen. Bouldern und Speed hätten besser sein müssen", sagte Hojer. Bundestrainer Urs Stöcker ergänzte: "Das ist natürlich sehr bitter, nun mit einem neunten und zwölften Platz nach Hause zu fliegen. Wir müssen das sicher genau analysieren und die richtigen Schlüsse ziehen für den nächsten Zyklus."
Auch ein Hintertürchen wird sich für Megos wohl nicht öffnen: Der siebtplatzierte Franzose Bassa Mawem, dessen Bruder Mickael vor dem großen Goldfavoriten Tomoa Narasaki Bester in der Qualifikation war, verletzte sich so schwer, dass er im Finale am Donnerstag (10.30 Uhr) wohl nicht an den Start gehen kann.
Im Reglement ist allerdings nicht vorgesehen, dass in einem solchen Fall ein Athlet nachrückt, auch wenn die Disziplin Speed im Gegensatz zur Qualifikation im K.o.-Modus ausgetragen wird und dafür eigentlich eine gerade Zahl an Teilnehmern erforderlich wäre.
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Der 27 Jahre alte Megos verspielte seine Chancen wie befürchtet in der ungeliebten Disziplin Speed, wo er lediglich auf dem 19. Rang landete - allerdings mit persönlicher Bestleistung. Die Plätze sechs im Bouldern sowie im Lead reichten in der Endabrechnung nicht zum Finaleinzug. Der 29-jährige Hojer schnitt im Lead (9) und im Bouldern (9) jeweils drei Plätze schlechter als Megos ab, hatte aber im Speed (11) klare Vorteile gegenüber seinem Landsmann.

Fabel-Zeit! Franzose Mawem "fliegt" die Kletterwand hoch

Sportklettern ist neu im olympischen Programm. Männer und Frauen können je eine Medaille im sogenannten Olympic Combined gewinnen. Megos und Hojer waren die einzigen deutschen Starter in Japan
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