"Unsere Wahl ist auf zwei Personen gefallen, die einen gemeinsamen Nenner haben: Beide sind olympische Goldmedaillengewinner. Sie sind in Sportarten aktiv, die Italien fast 100 Olympiamedaillen beschert haben, aber seit 1896 nie einen Fahnenträger bei den Olympischen Spielen hatten", sagte CONI-Präsident Giovanni Malago.
Im Bemühen um Gleichberechtigung erlaubt das Internationale Olympische Komitee (IOC) in Tokio (23. Juli bis 8. August) erstmals zwei Fahnenträger pro Nation - einen Mann und eine Frau. Sie tragen gemeinsam das Banner ihres Landes.
Das IOC ermutigte alle 206 Nationalen Olympischen Komitees, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen. Auch Großbritannien hat bereits seine Absicht erklärt, zwei Fahnenträger zu benennen.
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Zudem soll jede Teilnehmernation zumindest einen Sportler und eine Sportlerin zu den Spielen in Japan schicken. "Die Olympischen Spiele von Tokio 2020 werden die ersten geschlechtsausgeglichenen mit einem Frauen-Anteil von 48,8 Prozent sein", hatte IOC-Präsident Thomas Bach erklärt: "Mit diesen beiden Initiativen sendet das IOC eine starke Botschaft, dass die Ausgeglichenheit der Geschlechter bei Olympia Wirklichkeit ist."
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