m Duell um Platz zwei hielt Rea Aprilia-Fahrer Leon Haslam knapp hinter sich. Erneut standen drei Briten auf dem Podest.
Für Ducati war es der erste Sieg seit Sylvain Guintoli im Jahr 2012 in Magny-Cours mit der alten 1098R gewonnen hat. Davies feierte bereits 2013 mit BMW zwei Siege in Aragon. Nun fuhr die Ducati Panigale R zum ersten Mal als Sieger über die Ziellinie. "Es war eine lange Zeit, bis wir die Panigale ganz nach vorne gebracht haben", sagt Davies, der fast zwei Jahre (Nürburgring 2013) auf einen Sieg warten musste. "Ich hatte im zweiten Rennen mehr Grip und konnte ruhiger fahren. Vielen Dank an Ducati. Dieses Resultat ist unglaublich!"
Rea chancenlos gegen Davies
Aragón
Rea gewinnt im Fotofinish
12/04/2015 AM 16:21
Rea war in Lauf zwei chancenlos gegen Davies. Im Ziel hatte der Kawasaki-Pilot drei Sekunden Rückstand. Er konnte WM-Konkurrent Haslam um eine halbe Sekunde auf Distanz halten. Dennoch setzte Rea seinen Erfolgslauf fort, denn in dieser Saison war der 28-Jährige nie schlechter als Zweiter. "Ich musste clever bleiben und durfte keinen Fehler machen. Chaz war sehr stark, Gratulation an ihn", zollt Rea seinem Landsmann Respekt.
Zum ersten Mal in dieser Saison wurde Rea so deutlich geschlagen. "Im zweiten Rennen konnte ich ihn nicht herausfordern. Ich freue mich trotzdem über unser Resultat. Es ist mein bestes Ergebnis auf dieser Strecke. Nun geht es nach Assen weiter, eine meiner Lieblingsstrecken." Auf dem Traditionskurs in den Niederlanden hat Rea schon fünfmal gewonnen.
Haslams WM-Rückstand auf Rea vergrößerte sich durch den dritten Platz zwar auf 26 Punkte, doch da Aragon für die RSV4 nicht optimal ist, zeigte sich der Brite mit dem Ergebnis sehr zufrieden: "Die wärmeren Bedingungen haben uns geholfen. Ich war an vielen Stellen schneller als Jonathan, aber auf der langen Geraden habe ich zu viel verloren. Ich bin mit dem dritten Platz zufrieden, es ist mein erster Podestplatz hier in Aragon."
Sykes stürzt per Highsider
Die Plätze vier bis sechs waren in der Hand der Spanier. Als Vierter kam Jordi Torres (Aprilia) vor Xavi Fores (Ducati) ins Ziel. Spannend ging es im Dreikampf um Platz sechs zu. WM-Rückkehrer Ayrton Badovini zeigte, was mit der BMW möglich ist und hielt lange Rang sechs. In den letzten Runden verlor der Italiener allerdings Boden und fiel noch hinter David Salom (Kawasaki), Leandro Mercado (Ducati) und Michael van der Mark (Honda) auf Position neun zurück. Nico Terol (Ducati) rundete die Top 10 ab.
Einen herben Dämpfer erhielten die WM-Ambitionen von Tom Sykes. Der Vizeweltmeister lag in den ersten Runden an der vierten Stelle und flog in der fünften Runde Ausgangs der Schikane, die auf die lange Gegengerade führt, per spektakulärem Highsider von seiner Kawasaki. Sykes humpelte mit Hilfe der Streckenposten davon. Durch diesen Ausfall beträgt sein Rückstand auf Rea schon 74 Punkte. Eine Runde später lag Weltmeister Sylvain Guintoli (Honda) auf dem Boden. Der Franzose kann die Titelverteidigung ebenfalls abschreiben, da ihm schon 92 Zähler auf Rea fehlen. Die nächsten Rennen finden bereits am kommenden Wochenende in Assen statt.
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