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"Es muss sich etwas ändern": Murray setzt Zeichen gegen Diskriminierung

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Andy Murray geht auf die Knie und solidarisiert sich mit der "Black Lives Matter"-Bewegung

Fotocredit: Getty Images

VonJonas Klinke
25/06/2020 Am 09:57 | Update 25/06/2020 Am 10:24

Andy Murray hat beim Turnier "Battle of the Brits" ein klares Zeichen gegen Rassismus und für die "Black Lives Matter"-Bewegung gesetzt. Wie andere Spieler auch, ging er vor seinem Spiel am Dienstag auf die Knie. Anschließend sagte der 33-Jährige: "Ich denke, dass jeder gleich behandelt werden sollte, unabhängig seines Geschlechts, seiner Hautfarbe, seiner Religion oder seiner Herkunft."

Andy Murray ergänzte: "Es ist ein grundlegendes Menschenrecht, dass jeder genau gleich behandelt werden und die gleichen Möglichkeiten haben sollte. Aber ich bin mir bewusst, dass dies momentan offensichtlich nicht der Fall ist."

Über die aktuellen Rassismus-Diskussionen sagte der dreifache Grand-Slam-Sieger: "Ich versuche mein Bestes, um mehr über die 'Black Lives Matter'-Bewegung und den systematischen Rassismus zu lernen und zu verstehen. Auch der Sport ist davon nicht frei."

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Murray gab auch selbst ein Beispiel: "Ich habe eine Studie über die Führungspositionen in entscheidenden Gremien in den großen engllischen Sportverbänden gesehen. Ich glaube, drei von 139 Position sind von schwarzen Menschen besetzt. Das ist etwas, dass sich sicherlich ändern muss. Das gilt auch für den Tennissport."

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"Battle of the Brits" zugunsten des National Health Service

Das "Battle of the Brits"-Turnier wird im LTA National Tennis Centre in London ohne Zuschauer ausgetragen. Neben Andy Murray nehmen unter anderem auch die britischen Top-Spieler Daniel Evans (aktuelle Nummer 28 der Welt) und Kyle Edmund (Nr. 44) teil.

Organisator ist Andys Bruder Jamie. Ziel der Veranstaltung ist, mindestens 100.000 Pfund für das staatliche britische Gesundheitssystem, den National Health Service (NHS), zu sammeln. Die Spiele werden im Vereinigten Königreich, Irland und in den USA live übertragen.

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