Wegen einer Beckenverletzung hatte Andy Murray zuletzt seine Teilnahme an den ATP-Turnieren in Montpellier und Rotterdam abgesagt, wann er auf die Tour zurückkehrt, ist also weiter unklar. Bei den Australian Open war er ebenfalls nicht am Start.

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Murray laboriert derzeit noch an einer Beckenverletzung, nachdem er sich bereits vergangenes Jahr ein künstliches Hüftgelenk einsetzen ließ. Seitdem geht arbeitet er schrittweise an seiner Rückkehr auf die große Bühne.

Corretja rät Murray: Konzentration auf Wimbledon

Alex Corretja betreute Murray von 2008 bis 2011, kennt den Schotten also bestens. Er rät ihm nun, sich auf Wimbledon zu konzentrieren. Gegenüber der Nachrichtenagentur AFP sagte er:

Er hat die Erfahrung, und sein Körper leidet. Wenn er viele Matches spielt, wird das nichts ändern. Weil wenn Andy in Madrid oder bei einem anderen Turnier das Halbfinale erreicht, macht das für ihn keinen großen Unterschied. Was einen Unterschied ausmacht, ist ein gutes Turnier in Wimbledon zu spielen.

Auf alle Turnier bis dahin sollte der 32-Jährige allerdings nicht verzichten: "Damit gäbe es eine sehr lange Lücke vor der Rasensaison. Die nur drei Wochen lang ist. Je mehr Matches er spielt, umso besser. Aber er darf es auch nicht übertreiben."

Murray selbst sagte im Januar über seine Rückkehr: "Ich möchte mich nicht hetzen oder einen Zeitplan für meine Genesung aufstellen. Ich werde auf meinen Körper hören und auf den Platz zurückkehren, wenn es der richtige Moment ist."

Im vergangenen Jahr gewann er das ATP-250-Turnier in Antwerpen.

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