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Murray schlägt sich auf Federers Seite - rechnet aber mit Widerstand

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Roger Federer Andy Murray

Fotocredit: Getty Images

VonEurosport
02/05/2020 Am 13:08 | Update 02/05/2020 Am 13:08

Andy Murray hat Roger Federers Vorschlag zu einer Zusammenlegung der Verbände ATP und WTA unterstützt. Zudem erklärte der zweimalige Wimbledonsieger, dass auch viele andere Spieler der ATP-Tour der Sache positiv gegenüber stünden. "Dass jetzt mehrere männliche Top-Spieler darüber sprechen und diskutieren, ist sehr positiv", sagte der Brite in einem "CNN"-Interview.

"Bei den Diskussionen ist es Wichtig, dass die Verschmelzung nicht nur durch die Augen eines Mannes betrachtet wird, sondern die Frauen mehr in die Entscheidungsfindung einbezogen werden", fügte der ehemalige Weltranglisten-Erste hinzu: "Dadurch kann jede Stimme gehört werden."

Widerstand laut Murray möglich

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Der zweimalige Olympiasieger rechnet allerdings auch mit Widerstand. Während der Diskussionen um die Anhebung des Preisgelds für Frauen habe er mit einigen männlichen Spielern gesprochen, die klar dagegen waren.

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"Sie waren unglücklich über die Angleichung des Preisgelds", sagte Murray. "Ich habe sie dann gefragt, ob es ihnen lieber wäre, wenn es gar keine Anhebung geben würde. Und sie antworteten: 'Ehrlich gesagt: ja.'"

Auch die ehemalige Top-Spielerin Billie-Jean King gehört zu den Befürwortern der Zusammenlegung: "Ich habe mit Roger darüber gesprochen, und er meinte, dass er nur deshalb darüber nachgedacht habe, weil er jetzt die Zeit hat, über den Sport zu reflektieren. Wir müssen als Sport zusammenbleiben."

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