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Djokovic kritisiert Medien: "Das ist nicht fair"

Djokovic kritisiert Medien: "Das ist nicht fair"

15/05/2019 um 21:26

Novak Djokovic hat im Rahmen des ATP-Turniers in Rom Kritik an der Berichterstattung einiger Medien geübt. Dabei ging es vor allem um politische Entwicklungen in der ATP und die Nicht-Verlängerung des Vertrags von ATP-Chef Chris Kermode. "Ich glaube nicht, dass es fair von Euch ist, mich so darzustellen, als träfe ich alle Entscheidungen", meinte Djokovic bei seiner Auftakt-Pressekonferenz.

"Ich bin der Präsident des Spielerrats, aber der besteht aus zehn Spielern", stellte der Serbe weiter klar:

"Die Mehrheit entscheidet. Ich bin nur einer von zehn. Natürlich genieße ich den Respekt der Spieler, für mich ist es ein Privileg, diese Gruppe anzuführen. Aber ich kann keine Entscheidungen für diese Gruppe treffen."

Die medial einhellig vertretene Meinung, er entscheide meistens alleine, könne Probleme veursachen. Djokovic kritisierte: "Natürlich kreiert man damit eine Story. Das bringt eine ganze Tsunami-Welle gegen uns. Und was sollen wir machen? Auf jeden Tweet reagieren? Das ist einfach nicht fair."

Die Forderung einzelner Journalisten nach mehr Transparenz bei sportpolitischen Themen kann der 31-Jährige generell nachvollziehen. Er könne aber nicht über alles reden. "Ich bin nicht der Präsident der ATP. Ich verstehe, dass Ihr von mir Informationen wollt. Einige Infos kann ich Euch geben, bei anderen habe ich nicht das Recht dazu", erklärte Djokovic.

Teilweise wolle er aber auch nicht über bestimmte Themen sprechen, weil es "gegenüber dem ATP-Präsidenten und den Aufsichtsratsmitgliedern nicht fair ist". Besonders im Bezug auf die Situation mit dem scheidenden ATP-Chef Kermode musste sich Djokovic einige Kritik von Seiten der Medien anhören.

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