Die Frage des Journalisten kam sachlich-seriös daher und war berechtigt. "Warum waren Sie mit der Entscheidung des Schiedsrichters, Ihnen einen Strafpunkt zu geben, unglücklich?"
Nur: Federer hatte offensichtlich kein Interesse, darüber zu sprechen und entgegnete dem verdutzten Pressevertreter:
Damit du etwas auf Twitter schreiben kannst? Es wäre schön, auch mal etwas Nettes über das Spiel zu schreiben. Nächste Frage.
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Federer hatte in der betreffenden Szene Stuhlschiedsrichter Forcadell erklärt, dass er den Ball beileibe nicht mit vollem Tempo weggeschlagen habe und er die Bestrafung deshalb nicht nachvollziehen könne. Der Unparteiische verwies auf die Regeln und den simplen Fakt, dass er die Filzkugel aber nichtsdestotrotz vom Platz befördert habe. Deshalb sei die Strafe angemessen.
Verständlich, dass Federer in dem Moment haderte, lag er doch zu diesem Zeitpunkt mit 0:3 im dritten Satz zurück. Am Ende musste sich der Rekord-Grand-Slam-Champion dem 22-jährigen Deutschen trotz fünf abgewehrter Matchbälle mit 3:6, 7:6 (9:7), 3:6 geschlagen geben.
Ungewöhnlich und unverständlich ist Federers harsche Reaktion auf der Pressekonferenz aber allemal.
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