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ATP World Tour Finals

Halbfinale! Zverev nervenstark gegen Medvedev im Schicksalsspiel

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Alexander Zverev - ATP Finals

Fotocredit: Getty Images

VonEurosport
15/11/2019 Am 22:10 | Update 16/11/2019 Am 11:38

Titelverteidiger Alexander Zverev hat bei den ATP-Finals in London die K.o.-Runde erreicht. Der 22-Jährige setzte sich in seinem abschließenden Vorrundenspiel gegen den Russen Daniil Medvedev 6:4, 7:6 (7:4) durch und verdrängte damit in der Tabelle der Gruppe "Andre Agassi" Rafael Nadal von Platz zwei. Im Halbfinale trifft Zverev am Samstag (21.00 Uhr Liveticker Eurosport.de) auf Dominic Thiem.

Alexander Zverevs "Mission Titelverteidigung" geht weiter. Mit einem 6:4, 7:6 (7:4)-Erfolg in seinem abschließenden Vorrundenspiel gegen Daniil Medvedev hat der 22-Jährige bei den ATP-Finals in London das Halbfinale erreicht. Durch seinen zweiten Sieg verdrängte Zverev in der Tabelle der Gruppe "Andre Agassi" Rafael Nadal noch von Platz zwei und trifft nun am Samstag (21.00 Uhr im Eurosport-Liveticker) auf den Österreicher Dominic Thiem. "Das ist ein spezieller Ort für mich, in der O2-Arena spiele ich mein bestes Tennis", sagte Zverev im On-Court-Interview.

  • So sicherte sich Zverev den Halbfinaleinzug gegen Medvedev
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Zverev hatte den Weltranglistenersten Nadal in seinem Auftaktmatch am Montag in zwei Sätzen bezwungen, anschließend aber gegen den griechischen Finals-Debütanten Stefanos Tsitsipas klar verloren. Nachdem Nadal den bereits fürs Halbfinale qualifizierten Tsitsipas am Nachmittag in einem Krimi über 2:51 Stunden 6:7 (4:7), 6:4, 7:5 geschlagen hatte, benötigte Zverev gegen den bereits ausgeschiedenen Medvedev zwingend einen Sieg - und den lieferte er.

Zverev bei eigenem Aufschlag sehr stabil

Zverev hatte gegen den Russen zuvor vier von fünf Duellen gewonnen, bei der letzten Begegnung im Finale des Masters von Shanghai Mitte Oktober aber eine Niederlage kassiert. Überhaupt hatte sich Medvedev in den vergangenen Monaten in überragender Form präsentiert und inklusive der US Open sechs Endspiele in Serie erreicht. In London wirkte der 23-Jährige zuletzt allerdings etwas kraftlos.

Ein Break zum Auftakt bescherte Zverev eine frühe Führung. Der Vorjahressieger servierte gewohnt stark, präsentierte sich insgesamt deutlich fokussierter als bei seinem letzten Auftritt am Mittwoch. Medvedev bekam keinen Zugriff auf die Partie, auch weil sich Zverev kaum auf offene Ballwechsel einließ und sehr schnell auf die Entscheidung ging. Das funktionierte so gut, dass er bereits nach 34 Minuten den ersten Satz für sich entschied.

Im zweiten Durchgang bot sich ein ähnliches Bild. Zverev ließ bei eigenem Aufschlag wenig zu, gestattete seinem Gegenüber letztlich keine einzige Breakmöglichkeiten und wartete seinerseits geduldig auf seine Chance. Diese bot sich letztlich erst im Tiebreak, wo Zverev dann aber eiskalt zuschlug und nach 1:18 Stunden das Match mit einem Ass beendete.

Doppel Krawietz/Mies verpasst Halbfinale

In der Doppelkonkurrenz waren die deutschen French-Open-Sieger Kevin Krawietz und Andreas Mies am Nachmittag dagegen ausgeschieden. Das Duo aus Coburg und Köln unterlag in seinem dritten Match den Weltranglistenführenden Juan Sebastian Cabal und Robert Farah aus Kolumbien 6:7 (7:9), 2:6. Um ihre Chance aufs Weiterkommen zu wahren, hätten Krawietz und Mies mindestens einen Satzgewinn benötigt.

Die Partie gegen die zuvor sieglosen amtierenden Wimbledon- und US-Open Sieger war lange extrem ausgeglichen. Keinem der beiden Duos gelang es zunächst, das gegnerische Service zu durchbrechen, und auch im Tiebreak punktete bis zum Stand von 7:7 stets der Aufschläger. Dann landete ein Vorhandvolley von Mies im Netz, und Cabal/Farah nutzen ihre Chance, um nach 50 Minuten den ersten Satz zu entscheiden.

Im zweiten Durchgang kassierten Krawietz/Mies direkt zum Auftakt das erste Break des Tages. Weil sie danach einige Chancen ungenutzt und sich beim Stand von 2:4 erneut den Aufschlag abnehmen ließen, war das Match letztlich eine klare Angelegenheit. Für das deutsche Spitzendoppel geht die Reise nun weiter nach Madrid, wo sie ab Mittwoch mit der Davis-Cup-Mannschaft beim neuen Finalturnier antreten.

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(SID)

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